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Schleswig-Holstein-Liga : Kropper Ausweg: Viel reden und gemeinsam handeln

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Beim SH-Ligisten TSV Kropp läuft es derzeit nicht rund. Seit fünf Spielen warten Trainer Dirk Asmussen und sein Team auf einen Sieg. Nächste Gelegenheiten dazu sind am Donnerstag bei Flensburg 08 und am Sonnabend auf eigenem Platz gegen TuRa Meldorf.

Nach fünf Spielen ohne Sieg ist der SH-Ligist TSV Kropp auf den siebten Tabellenplatz abgerutscht. Und gleich drei schwere Bewährungsproben stehen der Mannschaft von Trainer Dirk Asmussen bevor. Am Donnerstag muss das Team beim Dauerrivalen Flensburg 08 (14 Uhr) antreten, am Sonnabend hat die Mannschaft TuRa Meldorf im Stadion an der Norderstraße zu Gast (14 Uhr). In den Köpfen schwirrt zudem bereits das Pokalspiel eine Woche später gegen den Drittligisten Holstein Kiel herum.

„Die Liga-Partien sind zwei gute Möglichkeiten, sich weiter Stück für Stück aus der Talsohle hervorzuarbeiten“, sagt Asmussen. Der Trainer und die Mannschaft hat das Fehlen von gleich sechs Stammkräften zu verarbeiten. Mit den Verletzten Hannes Röh und Niklas Zöchling sowie Jan-Kristopher Bock, der kurzfristig und unerwartet einen Studienplatz in Osnabrück bekommen hat, fehlen gleich drei Innenverteidiger. Daniel Kennedy hat es für ein Jahr nach Kanada verschlagen und Mittelfeldspieler Daniel Schwennsen beendet erst Ende Oktober sein zehnwöchiges Praktikum in Indonesien. Ganz profan: Lukas Henke hat Urlaub. Mit so einem dezimierten Kader ist in der SH-Liga schwer zu bestehen. „Aber wir bekommen das immer besser hin“, sagt der Coach, der trotz der 0:2-Niederlage in Todesfelde Fortschritte gesehen hat. Den zwei Strafstoßtoren gingen individuelle Fehler voraus. Das phasenweise ideenlose Spiel nach vorne sei auch leicht zu erklären. „Kreativität hast du nur, wenn du fit bist und Selbstvertrauen hast.“ Das könnte sich sein Team in Flensburg holen, schließlich hat das schon einmal funktioniert. 8:2 siegte der TSV Kropp in der vergangenen Saison in Flensburg. Für Asmussen ist der „Paukenschlag an der Förde“ aber kein Thema mehr. „Was hilft es uns heute, was im vergangenen Jahr war?“

Sein Gegenüber sieht das etwas anders. 08-Trainer Frank Papenberg nimmt seine Mannschaft ob der damaligen Heimschlappe besonders in die Pflicht: „Da haben wir natürlich etwas gut zu machen.“

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erstellt am 02.Okt.2013 | 17:45 Uhr

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