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Motorsport : Fahrplan für das Rallye-Fest steht

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Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Die ADAC Wikinger Rallye wartet in diesem Jahr wieder mit einer neuen Streckenführung auf. Internationales Teilnehmerfeld startet Ende März in Süderbrarup.

shz.de von
erstellt am 17.Jan.2014 | 07:06 Uhr

Bei der ADAC Wikinger Rallye vom 27. bis 29. März rund um Süderbrarup werden Teilnehmern und Fans einmal mehr motorsportliche Höhepunkte geboten. Das internationale Teilnehmerfeld wird von den Top-Teams der deutschen und dänischen Rallye-Szene angeführt. Die Wikinger Rallye zählt auch 2014 zu den jeweiligen Landes-Meisterschaften. Neu dazu kommt das ADAC Rallye Masters, die teilnehmerstärkste Rallye-Serie Deutschlands, und auch die Piloten des Norddeutschen ADAC Rallye Cup gehen in Angeln auf Punktejagd.

Traditionell wird bei der nördlichsten Rallye Deutschlands immer wieder eine neue Streckenführung angeboten. Dies erhöht den sportlichen Wert für die Teilnehmer deutlich und ist nicht zuletzt eines der Erfolgsgeheimnisse der Großveranstaltung der Veranstaltergemeinschaft des AC Schleswig und der MSF Idstedt. „Keine unserer Wertungsprüfungen für 2014 ist identisch mit den in der Ausgabe 2013 gefahrenen. Eine ist komplett neu, und die anderen wurden in Teilen in den vergangenen Jahren bereits gefahren“, erklärt Rallyeleiter Jürgen Krabbenhöft.

Der Fahrplan für das Rallye-Fest im Norden steht ebenfalls. „Wir beginnen traditionell am Donnerstag mit dem Shakedown, einem letzten Test unter Wettbewerbsbedingungen“, sagt Organisationsleiter Rainer Haulsen. „Am Freitag warten dann drei Start-Ziel-Prüfungen auf die Teilnehmer, die jeweils zwei Mal durchfahren werden. Die zweite Schleife wird dabei in der Dunkelheit absolviert, eine weitere große Herausforderung.“ Am Sonnabend stehen vier anspruchsvolle Asphalt-Etappen im hügeligen Angeln auf dem Programm, die ebenfalls je zwei Mal zu absolvieren sind. Zwei davon sind Rundkurse, einer ist der spektakuläre Stadtkurs mitten in Süderbrarup. Insgesamt sind von den Teilnehmern 150 Kilometer auf 14 Wertungsstrecken zur absolvieren. Wie kompakt die Veranstaltung wieder sein wird, zeigt, dass keine der Verbindungsetappen zwischen den Wertungsprüfungen länger als 20 Kilometer ist.

Was sich die Veranstaltergemeinschaft auf jeden Fall wünscht, ist besserer Wetter. Die Ausgabe 2013 der Wikinger Rallye versank regelrecht im Schnee. Starke Ostwinde sorgten für bis zu zwei Meter hohe Verwehungen, durch den Einsatz von Großgerät konnte die Rallye dennoch größtenteils stattfinden. Jürgen Krabbenhöft erklärt: „Das Schneechaos hat nicht nur dazu geführt, dass einige Wertungsprüfungen nicht gefahren werden konnten, sie hat auch ein großes Loch in unseren Finanzen hinterlassen. Trotz der widrigen Witterung und den damit verbundenen Schwierigkeiten hat die Rallye eine großartige Resonanz bei allen Beteiligten gefunden. Grund genug, uns herzlich bei allen zu bedanken“, erklärt Krabbenhöft und ergänzt schmunzelnd: „Für 2014 haben wir T-Shirt-Wetter bestellt.“

Aktuelle Infos auf www.wikinger-rallye.de

 

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