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Reiten : Die Beste beim Preis der Besten

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Springreiterin Theresa Ripke aus Steinfeld gewinnt auf dem Gelände des Deutschen Olympiade Komitees für Reiterei Gold in in der Altersklasse der Jungen Reiter.

Der Preis der Besten in Warendorf ist eines der wichtigsten Turniere für deutsche Nachwuchsreiter und offizielle Sichtung für die Europameisterschaften. Springreiterin Theresa Ripke aus Steinfeld hat mit ihrem Wallach „Calmado“ in der Altersklasse der Jungen Reiter die Goldmedaille gewonnen.

„Der Preis der Besten ist wie eine Meisterschaft und das gleich zu Beginn der Saison“, freute sich Theresa Ripke über den Erfolg beim Nachwuchsturnier, das auf dem Gelände des Deutschen Olympiade Komitees für Reiterei ausgetragen wurde. Für sie und ihren Holsteiner Wallach ist der Sieg in diesem Jahr schon der zweite beim Preis der Besten, 2014 gewann das Paar bei den Junioren (U18). Zwei Mal (2014; 2015) gewannen das Duo außerdem die Deutsche Junioren-Meisterschaft und wurde 2015 Mannschafts-Europameister.

In diesem Jahr erstmals bei den Jungen Reitern (U21) am Start, lief es von Anfang an perfekt: Sieg in der ersten Wertung, Platz zwei in der zweiten Wertung. Hier musste die Steinfelderin nur ihrem Verbandskollegen Jesse Luther den Vortritt lassen. Mit dem Holsteiner Schimmel „Clearwater“ war der 19-Jährige im Stechen blitzschnell und nahm Theresa Ripke und „Calmado“ fünf Sekunden ab. In der Gesamtwertung war Ripke dennoch nicht zu schlagen. „Calmado kämpft immer toll für mich mit, wir kennen uns sehr gut und ich bin froh, dass es so gut gelaufen ist.“

Es war ein ausgesprochen anspruchsvoller Parcours, den Parcourschef Peter Schumacher den 38 jungen Reiterinnen und Reitern in den Weg gestellt hatte. In der zweiten Wertungsprüfung schafften es nur sechs ins Stechen. Bundestrainer Markus Merschformann war zufrieden: „Natürlich sind die Anforderungen beim Preis der Besten sehr hoch. Aber zum einen ist er eine Sichtung für die EM und zum anderen können sich Paare nur dann beweisen und zusammen wachsen, wenn wir sie fordern.“

Den hohen Anspruch beim Preis der Besten betonte auch Ripke: „Vor allem der Parcours in der zweiten Wertung war sehr lang und sehr technisch aufgebaut. Zum Glück weiß Calmado immer, wann es wirklich drauf ankommt.“

Der Preis der Besten ist auch eine Sichtungsstation für die Nachwuchs-EM, die im Juli im irischen Millstreet ausgetragen wird. Theresa Ripke würde zwar gern erneut zur EM fahren, will sich jetzt aber erst auf die nächsten Turniere konzentrieren: „Die EM ist immer ein Traum. Aber ich muss es einfach auf mich zukommen lassen.“ Als nächstes Turnier auf dem möglichen Weg zur EM steht für das Duo die Sichtung in Hagen an.

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erstellt am 02.Jun.2016 | 07:42 Uhr

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