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Leichtathletik : Bestmarken bei kühlen Bedingungen

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Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Beim Leichtathletik-Kreisvergleichskampf der Nordkreise belegte das Team aus Nordfriesland nach spannendem Wettkampf den ersten Platz. Die Gastgeber des KLV Schleswig-Flensburg wurden Dritte.

shz.de von
erstellt am 26.Sep.2013 | 07:03 Uhr

Mit dem Kreisvergleichskampf der Kreis-Leichtathletik-Verbände aus Nordfriesland, Flensburg und Schleswig-Flensburg wartete auf die Nachwuchstalente zum Abschluss der Stadionsaison noch einer der Höhepunkte des Leichtathletikjahres. Bei schon etwas herbstlich anmutenden Temperaturen, aber trockenem Wetter waren im Alleestadion insgesamt 200 junge Athleten zwischen 8 und 15 Jahren für ihre Kreisverbände auf Punktejagd. Das besondere Flair dieser traditionsreichen Veranstaltung beflügelte zahlreiche Talente noch einmal zu persönlichen Bestleistungen. „So viele Bestmarken bei dem kühlen Bedingungen sind schon sensationell“, lobte Jörg Köpke, Vorsitzender des ausrichtenden KLV Schleswig-Flensburg, die Leistungen der Läufer, Springer und Werfer aus Angeln und der Schleiregion.

Am Ende eines langen Leichtathletiktages lagen die Auswahlteams aus den drei Nordkreisen so eng beieinander wie schon lange nicht mehr. Mit 357 Punkten setzten letztlich die Talente des KLV Nordfriesland ihre Siegesserie der vergangenen Jahre fort, hatten aber dieses Mal gleich zwei Konkurrenzteams, die lange auf Augenhöhe mitkämpfen. Der enorm verbesserte KLV Flensburg (339 Punkte) und die nur knapp dahinter rangierenden Lokalmatadore des KLV Schleswig-Flensburg (336 Punkte) sorgten dafür, dass sich der Vergleichskampf so ausgeglichen wie selten zuvor gestaltete.

Trotz vieler persönlicher Bestmarken fanden sich die Schleswiger am Ende aber auf dem ungewohnten dritten Platz wieder. Der KLV Flensburg, der in den vergangenen Jahren stets im Vergleich gegen die größeren Landkreise deutlich zurücklag, sammelte vor allem bei den Staffelläufen fleißig Punkte und ließ so die direkten Nachbarn überraschend hinter sich. „Bei den Staffeln haben wir bestimmt mit besseren Wechseln noch großes Verbesserungspotenzial“, analysierte Köpke aus Schleswiger Sicht und trauerte ein wenig den vergebenen Punkten hinterher.

Zufrieden sein durfte Köpke allerdings mit den Mehrkämpfern aus Schleswig-Flensburg, die 8 von 14 möglichen Altersklassensiegen holten. Diese tolle Ausbeute reichte am Ende aber nicht, um gegen die Punktesammler von der Westküste mitzuhalten.

Zu den Punktegaranten des einheimischen KLV-Teams gehörte unter anderem Paul Wohlgemut, der mit 909 Punkten den Dreikampf der Klasse M 8 gewann und dabei die 50 Meter in 8,39 Sekunden sprintete. Oke Busch (M 9) und Lauritz Schiffmann (M 11) mit einem überragenden Ballwurf von 52 Metern holten bei den männlichen Dreikämpfer ebenfalls die maximale Punkteausbeute für den KLV Schleswig-Flensburg.

Bei den weiblichen Mehrkämpferinnen holten von der Klasse W 8 bis zur Klasse W 13 die Talente von der Schlei gleich fünf Siege. Carlotta Buttkus (W 8) setzte im Weitsprung (3,88 m) ein Glanzlicht, Dorothee Lau gewann die Klasse W 9 und Malina Schmitz (W 10) hatte im Weitsprung (4,35 m) und über 50 Meter (7,82 Sek.) gleich zwei große Momente. Mit Christin Hölterhoff (W 11) und Kim Eschen (W 12) punkteten zudem zwei Talente mit Vergleichskampferfahrung für die Gastgeber.

Trotz des wenig befriedigenden dritten Platzes auf heimischer Anlage ist man beim KLV Schleswig-Flensburg optimistisch, in den nächsten Jahren die nordfriesischen Siegesserie auch einmal unterbrechen zu können, wenn es gelingt, mehr männliche Läufer ins Rennen zu schicken.

Nach ihrem leidenschaftlichen Kampf im Trikot ihrer Heimatkreise durften sich alle Athleten über ihre Urkunden und die mit Unterstützung der Nospa bereit gestellten Teilnehmermedaillen freuen.

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