Floorball 1. Bundesliga : Für Felix Irrgang folgt auf Rekord-Weltmeister nun der Deutsche Meister

Felix Irrgang trifft im Heimspiel gegen Weißenfels auf einige Kollegen aus der Nationalmannschaft.

Felix Irrgang trifft im Heimspiel gegen Weißenfels auf einige Kollegen aus der Nationalmannschaft.

Spielertrainer von Blau-Weiß 96 Schenefeld steht nach erfolgreicher WM-Quali vor schweren Heimspiel gegen Weißenfels.

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10. Februar 2018, 10:00 Uhr

Schenefeld | Er ist noch gar nicht lange dabei und doch längst unverzichtbar. Nachdem es Felix Irrgang (Foto) im Januar 2017 berufsbedingt von Chemnitz nach Hamburg zog, heuerte der 25-jährige Floorballspieler im Sommer bei Blau-Weiß 96 Schenefeld an.

Seine Bilanz in bislang zehn Spielen für den Erstliga-Aufsteiger: 13 Tore, sechs Vorlagen – vereinsinterner Bestwert. In Abwesenheit von Benedikt Fiedrich (Auslandssemester in Schweden) wurde Irrgang bis Saisonende zudem die Rolle des Trainers übertragen.

Aufgrund seiner starken Auftritte beorderte Bundestrainer Remo Hubacher den schnellen Angreifer schließlich ins deutsche Aufgebot für das WM-Qualifikationsturnier im slowakischen Nitra, an dessen Ende die direkte Teilnahme an den Titelkämpfen im Dezember in Tschechien stand (wir berichteten).

„Das war ein tolles Erlebnis, gegen die ganzen Top-Teams zu spielen“, erinnert sich Irrgang, der im entscheidenden Spiel gegen Frankreich (17:3) einen Treffer beisteuerte, gern zurück.

Schier übermächtiger Gegner wartet

Spätestens am Sonnabend im Heimspiel gegen den UHC Sparkasse Weißenfels (15 Uhr, Achter de Weiden) holt ihn jedoch der Liga-Alltag wieder ein. Und das bedeutet: Abstiegskampf. Als Tabellenletzter brauchen die Schenefelder jeden Punkt.

Damit dürfte es gegen den deutschen Rekordmeister und aktuellen Tabellenführer aber wohl nichts werden. Blau-Weiß bekam die Offensivkraft der Mitteldeutschen bereits zweimal zu spüren – 6:15 im Liga-Hinspiel, 2:11 im Pokal. „Ein extrem homogenes Team, das den Ball sehr gut laufen lässt“, schwärmt Irrgang vom Gegner. Ein 0:17 wie mit Deutschland in der WM-Quali gegen Rekord-Weltmeister Schweden will er aber „tunlichst vermeiden.“

Verzichten müssen die Schenefelder neben Benedikt Fiedrich krankheitsbedingt auf Kapitän Lasse Schmidt. Dafür stoßen die Rückkehrer Alexander Ohland (aus Australien) und Jan Ole Villwock (aus Kanada) zum Team.

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