Floorball-Pokal : Blau-Weiß 96 Schenefeld: Das Wunder bleibt aus

Blau-Weißes Bollwerk: Die Schenefelder wehrten sich im Floorball-Pokal gegen den Titelfavoriten UHC Sparkasse Weißenfels nach Kräften, konnten die zweistellige Niederlage aber nicht verhindern.
Blau-Weißes Bollwerk: Die Schenefelder wehrten sich im Floorball-Pokal gegen den Titelfavoriten UHC Sparkasse Weißenfels nach Kräften, konnten die zweistellige Niederlage aber nicht verhindern.

Schenefelder haben gegen Rekordmeister Weißenfels im Pokal das Nachsehen.

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12. Dezember 2017, 16:00 Uhr

Schenefeld | Die Floorballer von Blau-Weiß 96 Schenefeld haben am Sonntag deutlich die Grenzen aufgezeigt bekommen. Im Pokal-Achtelfinale war für das Team von Spielertrainer Benedikt Fiedrich Endstation: Gegen Rekordmeister UHC Weißenfels setzte es eine 2:11-Pleite.

„Wenn bei Weißenfels nichts gravierendes dazwischen kommt, ist da eigentlich nichts zu holen“, hatte Ex-U19-Nationalspieler Justus Karnath von Blau-Weiß auf die klare Ausgangslage hingewiesen. Und Karnath sollte mit seiner Prognose Recht behalten, das Wunder gegen Weißenfels blieb aus.

„Möglichst wenig Gegentore“ wollten die Schenefelder gegen den Branchenprimus kassieren, doch bereits nach dem ersten Drittel hatte sich der Bundesliga-Aufsteiger fünf Treffer eingefangen. Gleich zwei Mal gelang den Gästen dabei ein Doppelschlag binnen 20 Sekunden. „Da haben sich Konzentrationsfehler eingeschlichen. Das nutzt so ein Gegner eiskalt aus“, sagte Fiedrich, der per Strafstoß das 1:5 erzielte.

Nach einem 0:4 im zweiten Durchgang und einem weiteren 20-Sekunden-Doppelschlag waren die Schenefelder im Schlussdrittel nur noch auf Schadensbegrenzung aus. Die zweistellige Niederlage konnte Blau-Weiß zwar nicht verhindern, doch zumindest markierte mit Felix Irrgang ein Schenefelder das letzte Tor des Tages.

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