Dritter Sieg im vierten Spiel : TSV Ellerbek bleibt oben dran

Dritter Sieg im vierten Saisonspiel: Tim Blunck und seine Handballer des TSV Ellerbek sind aktuell nur schwer aufzuhalten.
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Dritter Sieg im vierten Saisonspiel: Tim Blunck und seine Handballer des TSV Ellerbek sind aktuell nur schwer aufzuhalten.

Ellerbeker Handball-Oberligist schlägt zuhause den VfL Bad Schwartau II. Vom Trainer gibt's Lob und Kritik.

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01. Oktober 2018, 13:05 Uhr

Ellerbek | Die Männer des TSV Ellerbek haben sich nach dem dritten Saisonsieg in der oberen Tabellenhälfte der Handball-Oberliga HH/SH festgesetzt. Gegen den VfL Bad Schwartau II leistete sich die junge Crew von Trainer Tobias Skerka aber noch viele technische Fehler und vergab auch klare Torchancen.

Beim 24:22 (12:12) gab jedoch die engagierte Abwehrarbeit mit zwei guten Torhütern den Ausschlag. „Wir hätten klarer gewinnen müssen“, sagte Skerka und ärgerte sich, dass der Fünf-Tore-Vorsprung am Ende noch zusammenschmolz. „Aber insgesamt bin ich schon zufrieden mit der Leistung.“

Ellerbeker halten die Mitte dicht

Kernstück des Erfolges war der Mittelblock der 6:0-Deckung, in dem Co-Trainer Tarek Fejry in Vertretung von Urlauber Felix Albrecht zusammen mit Bo Matussek ein Bollwerk bildete. Zwar kamen die ballsicheren Gäste über beide Außenpositionen zu Treffern, Trainer Skerka kritisierte aber nur die zu defensive Haltung von Hennes Paulsen, der seinen Gegenspieler zu Toren einlud.

Extralob für Lasse Finck

„Wichtig ist, dass wir im Zentrum kompakt stehen“, sagte Skerka, der sich aber auch über den Angriff freute. „Wir haben uns durch unsere Kreuzbewegungen und unser Balltempo viele gute Chancen erarbeitet und waren von allen Positionen erfolgreich“, sagte er und hob vor allem Lasse Finck hervor, der als Antreiber, Passgeber und Schütze gefiel.

Weil auch Florian Pohl im Rückraum gute Ansätze zeigte, leistete sich Trainer Skerka den Luxus, die torgefährlichen Tim Blunck (nach 20 Minuten) und Jasper Nicolai (35.) erst spät zu bringen.

Starke Phase kurz nach Wiederbeginn

Die Entscheidung zu Gunsten Ellerbeks fiel dann zu Beginn der zweiten Hälfte, als man bis auf 20:15 davonzog. Weil Henri Wommelsdorf im Tor drei Siebenmeter abwehrte, blieb es bei dem Abstand bis zur 58. Minute, obwohl dem TSV etliche Fehler unterlaufen waren. Auch das Nachlassen in der Konzentration am Ende blieb ohne Folgen. „So etwas darf uns aber eigentlich nicht passieren“, mahnte Skerka.

TSV Ellerbek – VfL Bad Schwartau II  24:22 (12:12)

TSV Ellerbek: Wommelsdorf, Knieriem; Schleßelmann (6/2), Blunck, Matussek, Semmelhack, Finck (je 3), Soppa (3/2), Nicolai (2), Pohl (1), Paulsen, Menzel, Fejry, Giles.

Spielfilm: 0:1, 2:3, 5:3, 5:5, 8:5, 8:7, 10:10, 12:12 – 16:13, 18:14, 20:15, 24:19, 24:22.

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