Fussball-Oberliga Hamburg : SV Rugenbergen schlägt harmlose Wedeler

Schwerer Stand: Marcus Richter (rechts) kam mit dem Wedeler TSV im Oberliga-Derby gegen den SV Rugenbergen um Sergej Schulz nicht zur Entfaltung.
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Schwerer Stand: Marcus Richter (rechts) kam mit dem Wedeler TSV im Oberliga-Derby gegen den SV Rugenbergen um Sergej Schulz nicht zur Entfaltung.

Bönningstedter feiern ungefährdeten Derbyerfolg. WTSV erschreckend schwach im Angriff.

shz.de von
16. April 2018, 00:00 Uhr

Bönningstedt | Seine Forderung wurde erfüllt. Ralf Palapies hatte sich vor dem Oberliga-Derby beim Wedeler TSV klar positioniert und von seinen Fußballern erwartet, dass sie ihrer Rolle gerecht werden. Und das wurden die Spieler des SV Rugenbergen im Elbestadion auch. Nach 90 Minuten stand ein verdienter 2:0 (0:0)-Erfolg der Bönningstedter zu Buche, der durchaus noch höher hätte ausfallen können.

Die Gastgeber, die weiterhin ohne ihren verletzten Top-Torschützen Theodoros Ganitis auskommen müssen, konnten über die gesamte Spieldauer keine richtige Torgefahr entfachen.

Rugenbergen klar spielbestimmend

Anders sah es beim SVR aus. Bereits in der ersten Halbzeit erarbeiteten sich die ballsicheren Bönningstedter ein optisches Übergewicht. Die erste Annäherung gab es von Moussa Mané, der knapp verzog (42.).

Nach dem Seitenwechsel wurde es dann deutlich zwingender. In der 56. Minute fand Mané mit einem Flankenball Dennis von Bastian, der den Kopfball hauchdünn neben das Wedeler Gehäuse setzte.

Nur wenig später war es erneut der auffällige Mané, der die Rolandstädter über die linke Abwehrseite in Alarmbereitschaft versetzte. Über Raoul Bouveron gelangte das Leder schließlich zu Henrik Rühmann, der sich beim Versuch, den Ball über die Linie zu drücken, selbst anschoss (62.). Sekunden später rettete Wedel-Keeper Stefan Steen gegen den einschussbereiten Bouveron zur Ecke.

Lohrke ebnet den Weg zum Sieg

Die Führung der Gäste war in diesen Minuten nur eine Frage der Zeit – und sollte dann auch fallen. Nach einem Einwurf landete der Ball bei Kevin Lohrke, der raffiniert ins linke Eck einnetzte (64.).

WTSV-Coach Jörn Großkopf wollte daraufhin mit den Einwechselungen von Gerrit Gomoll und Yongkwan Lee neue Impulse von außen setzen, ändern sollte sich am Spielverlauf aber nichts mehr.

Fünf Minuten vor dem Ablauf der regulären Spielzeit bediente Rühmann Offensivjoker Konstantinos Kordistos, der keine Mühe hatte, den Ball ins leere Tor einzuschieben – 0:2. Kurz vor Schluss hätten die Gäste noch einen weiteren Treffer erzielen können, Steen verhinderte jedoch Schlimmeres (89.).

Wedeler TSV – SV Rugenbergen 0:2 (0:0)

Wedeler TSV: Steen – Najjar, Vollmer, Wilckens, Jorma Eggers – Moslehe (72. Gomoll), Eibl – Richter (83. Lee), Jeske – Jan Eggers – Agyemang.Trainer: Jörn Großkopf

SV Rugenbergen: Waldmann – Schulz, Hansen (81. Lange), Worthmann, Düllberg – Beese, Rühmann – Bouveron, von Bastian (73. Kordistos), Lohrke – Mané (64. Scholz).Trainer: Ralf Palapies

Tore: 0:1 Lohrke (64.), 0:2 Kordistos (85.)

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