Handball-Oberliga HH/SH : Offensivschwächen des TSV Ellerbek werden bestraft

Ellerbeker Männer verlieren 25:27 gegen HSG Schülp. TSV-Coach Skerka: "Es lief heute zu viel gegen uns."

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26. Februar 2018, 12:00 Uhr

Ellerbek | Dank engagierter Abwehrarbeit sicherten sich die Handballer des TSV Ellerbek bis dato den Großteil ihrer 19 Punkte in der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein. Gegen die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg reichten die Defensivqualitäten des Aufsteigers allerdings nicht aus.

„Wir haben nicht schlecht gedeckt, aber nicht gut genug, um unsere Schwächen im Ausnutzen von Torchancen kompensieren zu können“, sagte Trainer Tobias Skerka nach dem 25:27 (15:15).

Bis zum 11:8 lief für Ellerbek noch alles nach Plan. „In dieser Phase haben wir es versäumt, unseren Vorsprung auszubauen“, kritisierte Skerka die Konzentrationsschwächen beim Abschluss.

Hinzu kam, dass sich seine Abwehrumstellung auf die gewohnte 6:0-Deckung, die aufgrund der personellen Lage notwendig war (Christian Brandt und Olaf Levin fehlten), sich als kontraproduktiv erwies, so dass der Gast sogar in Führung ging.

Für frischen Wind in der zweiten Halbzeit sorgte Jonas Mecke. Nach mehrmonatiger Pause traf er zweimal von außen und zweimal vom Siebenmeterpunkt – die Wende blieb jedoch aus.

„Es lief heute zu viel gegen uns“, bilanzierte Skerka, der dabei auch die Leistung der Schiedsrichter einbezog. „Die Fouls gegen unseren Kreisläufer Felix Albrecht wurden zu selten geahndet und bei Schrittfehlern wurden überwiegend wir zurück gepfiffen“, sagte der Coach.

TSV Ellerbek – HSG Schülp/W./Rendsburg 25:27 (15:15)

TSV Ellerbek: Wommelsdorf, Nüchel; Blunck (7), Mecke (4/2), Albrecht, Schleßelmann (je 3), Finck, Fejry (je 2), Paulsen, Semmelhack, Menzel (je 1), Matussek.

Spielfilm: 0:1, 1:1, 1:2, 3:2, 6:4, 8:5, 11:8, 11:10, 12:10, 12:13, 15:14, 15:15 –   16:15, 18:17, 18:20, 19:21, 20:23, 22:26, 24:26, 25:27.

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