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Zwischen Leistung und Spaß

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Volleyball: Wie Trainer Slava Ivantsov den richtigen Weg bei den Frauen vor dem Heimspieltag heute findet

shz.de von
erstellt am 14.Dez.2013 | 16:00 Uhr

Mit Siegen gegen die SV Nettelnburg/Allermöhe (3:1) und den Eimsbütteler TV (3:0) endeten Mitte November die bisher letzten Auswärtsspiele der Elmshorner Verbandsliga-Volleyballerinnen. Heute, Sonnabend, stehen ab 14.30 Uhr genau diese Gegner wieder auf dem Spielplan der Volleyball-Gemeinschaft Elmshorn.

In der Astrid-Lindgren-Halle will das Team von VGE-Trainer Slava Invantsov (57) jetzt genauso erfolgreich agieren. „Wir haben beide Mannschaften auswärts geschlagen und wollen auch zuhause gewinnen. Gewinnen wollen wir immer“, sagt Ivantsov. Der frischgebackene Hamburger Seniorenmeister – Ivantsov übernahm jüngst das Zuspiel beim erfolgreichen Ü 53-Team der VGE – hat den gleichen Ehrgeiz wie seine Mannschaft: „In unserer Mannschaft sind vier Spielerinnen, die bereits in höheren Ligen gespielt haben. Sie werden von sehr routinierten und erfahrenen Spielerinnen unterstützt.“

Gab es früher manchmal Probleme mit den Ansprüchen und dem Temperament des gebürtigen Kaliningrader am Spielfeldrand, so hat sich das gelegt. Zwischen ihm und seinen Spielerinnen herrscht Harmonie. „Ich kam 1995 nach Deutschland und bin im Jahr darauf zunächst nur zum Mittrainieren in die erste Herrenmannschaft der VGE gegangen“, berichtet der früher in der zweiten russischen Liga aktive Zuspieler. „Nach einiger Zeit wurde ich gefragt, ob ich das Training übernehmen wolle und war eine Zeit lang als Spielertrainer aktiv.“ Später konzentrierte sich der Hamburger Sportlehrer auf den Trainerposten.

Seit vier Jahren trainiert er Frauenteams der VGE. „Ich musste erst die deutsche Spielermentalität kennen und verstehen lernen. In Russland ging es immer um Leistung. Hier gibt es einen Unterschied zwischen Leistung und Spaß. Ich habe mittlerweile gelernt, eine Mischung aus beidem zu vermitteln“, sagt er.

Insgesamt trainieren 16 Frauen in Ivantsovs Team, doch nicht alle Spielerinnen stehen ihm am Sonnabend zur Verfügung. „Einige Spielerinnen sind nach ihrer Babypause noch nicht wieder dabei, andere können verletzungsbedingt nicht mitmachen“, so Ivantsov, der auch auf Außenangreiferin Anja Svensson verzichten muss. Sie hatte nach einer Verletzungspause zuletzt beim Training noch Probleme. Dennoch macht sich Ivantsov über den Ausgang des Heimspiels keine Sorgen. „Eine Prognose ist schwer, aber wir hoffen auf ein gutes Ergebnis und wollen die Spiele gern genauso beenden wie beim letzten Mal.“

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