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Fußball-Oberliga : Zwischen den Extremen

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Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Der ersten Saison-Heimpleite für die SV HR gegen den Spitzenreiter folgt ein mühsamer Pflichtsieg gegen den Letzten.

Das Osterwochenende hielt für die Oberliga-Fußballer der SV Halstenbek-Rellingen mit der TuS Dassendorf sowie dem SV Lurup zwei Gegner bereit, wie sie wohl derzeit unterschiedlicher nicht hätten sein können. Am Sonnabend gab zunächst Spitzenreiter – und zudem Titelträger der vergangenen beiden Spielzeiten – Dassendorf sein Gastspiel am Lütten Hall. Zwar warf HR mit der Heimstärke, bis dato noch ungeschlagen, einen nicht zu unterschätzenden Trumpf in die Partie. Nach den Ausfällen von Jan Novotny, Ümit Karakaya und Timo Wieckhoff jedoch auch eine auf etlichen Positionen durchgemischte Mannschaft, die folglich so ihre Probleme mit der starken Offensive der Gäste hatte – und sich letztlich mit 1:3 erstmals auch zu Hause geschlagen geben musste.

Nach dem überraschenden Ausgleichstreffer von Indrit Behrami (16.), der die zu jener Zeit überlegenen Gäste etwas aus dem Konzept brachte, kamen die Halstenbeker bis zur Halbzeit gar zu weiteren guten Möglichkeiten. Erst verfehlte ein Torschuss Behramis sein Ziel nur um Zentimeter (30.), dann versagten Caner Arda aus kürzester Distanz nach Freistoß von Niklas Siebert die Nerven (44.). Besser machte es Seyhmus Atug in der 35. Minute, als er unbedrängt aus 18 Metern zum Abschluss kam und so für die erneute Dassendorfer Führung sorgte. Stellungs- und viele kleinere Konzentrationsfehler auf eigener sowie die individuelle Klasse auf anderer Seite brachten HR, das in der Pause zudem noch Abwehrmann Eliezer Correia Cá verletzungsbedingt austauschen musste, in der Folge um die Punkte.

Jene wurden dann am gestrigen Montag gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten aus Lurup (7:155-Tore) dank eines 3:0 (0:0)-Erfolges planmäßig eingefahren. „Fußballerisch“, so HR-Trainer Thomas Bliemeister, „war das sicherlich keine Glanzleistung.“ Mit dem angesichts der letzten beiden Luruper Ergebnisse (1:14, 0:13) durchaus knappen Sieg gab er sich dennoch zufrieden: „Mehr als drei Punkte gibt es nunmal nicht zu holen.“

Ohnehin sei es eine Herausforderung gewesen, einen Spannungsabbau zwischen zwei zeitlich so kurz aufeinanderfolgenden Partien zu verhindern. „Mit vielen Wechseln haben wir versucht, das zu kompensieren.“ So benötigte die im Vergleich zum Dassendorf-Spiel auf sieben Positionen veränderte Startelf auch einige Zeit, um auf Temperatur zu kommen. Schließlich ebnete Enrik Nrecaj quasi mit Wiederanpfiff den Weg zum Pflichtsieg.

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erstellt am 29.Mär.2016 | 16:00 Uhr

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