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Fussball : Zwei Turniere in Konkurrenz

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Eine Woche nach dem Pokal der Stadt Elmshorn veranstaltet die SV Lieth eine ähnliche Vorbereitungs-Runde

shz.de von
erstellt am 16.Jun.2017 | 16:04 Uhr

Die Fußballmannschaften aus dem Elmshorner Umland haben dieses Jahr die Qual der Wahl, die Wahl zwischen zwei Vorbereitungsturnieren im Hinblick auf die Saison 2017/18. Neben dem Pokal der Stadt Elmshorn, geplant vom Verkehrs- und Bürgerverein Elmshorn (VBV) zwischen Mittwoch, 5., und Sonnabend, 8. Juli, im Elmshorner Krückaustadion feiert die SV Lieth mit dem LVM-Gemeinde-Cup genau eine Woche später (12. bis 15. Juli) Premiere auf dem Klein Nordender Klaus-Waskow-Platz am Butterberg. Zufall oder nicht: Beide Turniere haben (ursprünglich) das gleiche System: Zwei Vorrundengruppen mit anschließendem Halbfinals und Endspiel; Spielzeit: jeweils eine Halbzeit à 45 Minuten.

Nicht alle Klubs wollen sich anscheinend bei der Wahl quälen: Seit vergangener Wochen haben drei von ursprünglich acht Teams dem VBV abgesagt: der Heidgrabener SV, der TSV Seestermüher Marsch und die SV Lieth. „Wir verzichten daher auf den Mittwoch“, kündigte Ingo von Appen, Leiter der VBV-Arbeitsgruppe Sport, gestern an. Am heutigen Freitag wollen er und seine Mitstreiter über die Situation beraten und den bereits fertigen Spielplan für die verbleibenden Teams Gencler Birligi, SSV Rantzau, Holsatia im EMTV, FC Elmshorn und Rot-Weiß Kiebitzreihe neu aufstellen.

Alle drei dem VBV im Portfolio nun fehlenden Vereine spielen aber beim LVM-Gemeinde-Cup mit. Zugesagt haben außerdem der FCE, Rantzau, RWK, der TSV Uetersen und Holsatia, wie Lieths Fußballchef Bo Hansen bekannt gab. „Wir wollen ein gutes Vorbereitungsturnier auf hohem Niveau“, sagte er. Der Kunstrasen böte sich dafür gerade zu an. „Und es gibt ordentlich was zu gewinnen“, warb er. Immerhin 500 Euro schüttet die SVL dank der Sponsoren-Unterstützung der Namensgebenden Versicherung an den Sieger aus, der unterlegene Finalist erhält die Hälfte, der Dritte immerhin noch 100 Euro.

Beim Stadtpokal gibt es 200, 150, 100 und 50 Euro zu gewinnen. Die Höhe dieses Preisgeldes hatte im vergangenen Jahr zu einem Zerwürfnis zwischen Bo Hansen auf der einen und Ingo von Appen auf der anderen Seite geführt. Das Turnier hatte 2016 auf dem Klaus-Waskow-Platz stattgefunden. Der SSV Rantzau gewann am 16. Juli 2016 das Finale gegen Rot-Weiß Kiebitzreihe dank eines Tores von Nico Breuel. Hansen hatte damals nach eigenen Worten das Siegerpreisgeld auf 550 Euro erhöht. Während der Liether Fußball-Vorstand dies als mit dem VBV ausgemacht darstellte, widersprach von Appen dieser Aussage vehement.

Heute will Hansen diesem Streit nicht mehr eine Bedeutung beimessen. Das eigene Turnier, übrigens vor einem Jahr angekündigt, habe er keinesfalls aus Trotz auf die Beine gestellt. Hansen: „Die Idee hatten wir immer schon und jetzt haben wir sie in die Tat umgesetzt.“

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