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Fußball-Landesliga : Zum Improvisieren gezwungen

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Der Wedeler TSV muss zwei schwere Ausfälle verkraften und Uetersens Coach Ehlers hofft trotz Grippewelle auf eine Trotzreaktion seines Teams.

Es kommt knüppeldicke für die Landesliga-Fußballer des Wedeler TSV. Oder, wie es intern schon heißt: so dick wie der linke Fuß von Mittelfeldspieler Dirk Hellmann. Dessen gegen Teutonia 05 erlittene Verletzung stellte sich als Außenbandriss im Sprunggelenk heraus. Unschön ist auch die Diagnose, die Christopher Dobirr vom behandelnden Arzt mitbrachte. Der Innenverteidiger erlitt einen Muskelfaseranriss im Adduktorenbereich. Beide Leistungsträger werden dem Tabellenzweiten der Hammonia-Staffel wochenlang fehlen.

Das heißt aber nicht, dass die Wedeler am Sonntag um 10. 30 Uhr verzagt beim Tabellenletzten HEBC, der in Schenefeld seinen ersten Saisonsieg gefeiert hatte, antreten. Khaled Belkhodja und der aus dem Urlaub zurückgekehrte Hendrik Ebbecke warten nach wochenlanger Pause darauf, endlich wieder in Aktion treten zu dürfen. „Wir werden ein bisschen improvisieren und dann alles daran setzen, dass wir unsere schöne Ausgangsposition nicht verspielen“, kündigte Thorsten Zessin aus dem Wedeler Trainerstab an.

Bei Blau-Weiß 96 Schenefeld bewahrt Andreas Wilken trotz des ernüchternden 2:4 gegen den HEBC ruhig Blut. „Nicht jedes Spiel wird einen so unglücklichen Verlauf nehmen. Bis zur Winterpause stehen wir wieder über dem Strich“, glaubt der Fußball-Abteilungsleiter vor dem Gastspiel am Sonntag um 10.45 Uhr bei UH Adler.

Trainer Selcuk Turan plant ohne Offensivverteidiger Timm Thau, der sich mit Verdacht auf einen Bandscheibenvorfall zunächst abmeldete.

Beim TSV Uetersen erwartet Trainer Peter Ehlers nach dem 0:6 in Sasel eine Trotzreaktion. Im Heimtreffen gegen den SV Lurup sollen es trotz einer Grippewelle, die Till Mosler, Yannick Kouassi und Parvis Sadat-Azizi erfasste, drei Zähler sein.

Mit Blick auf das schwere Restprogramm bis Dezember sieht sich auch der VfL Pinneberg II in der Pflicht, auf eigenem Platz gegen den SC Sperber zu gewinnen.


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erstellt am 18.Okt.2013 | 16:00 Uhr

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