Volleyball : Zitterpartie in der Jahnhalle

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VfL Pinneberg schlägt Oststeinbeker SV in unterkühlter Halle knapp mit 3:2.

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09. Januar 2017, 16:00 Uhr

Die Drittliga-Volleyballer des VfL Pinneberg sind mit einem Derbyerfolg gegen den Oststeinbeker SV ins Sportjahr 2017 gestartet. In der heimischen Jahnhalle setzten sich die Pinneberger – wie schon im Hinspiel – mit 3:2 (25:13, 25:22, 15:25, 20:25, 18:16) gegen den Dauerrivalen durch.

Dabei bekamen die Zuschauer, zu denen auch Olympia-Teilnehmer Jacob Heidtmann (Swim-Team Elmshorn) gehörte, eine echte Zitterpartie zu sehen – in doppelter Hinsicht. Stellenweise betrug die Temperatur in der Jahnhalle gerade einmal 10,5 Grad Celsius (bis 10 Grad darf laut Reglement gespielt werden). VfL-Trainer Daniel Prade, ehemals selbst beim OSV aktiv, riet seinen Ex-Kollegen daher, doch bitte Funktionswäsche mitzunehmen.

Dennoch war es „Pinnack“, wie sich das Team des VfL selbst nennt, das deutlich schneller als die „Pirates“ aus dem Kreis Stormarn auf Betriebstemperatur kam. Nach einem deutlichen 25:13 im ersten sowie einem 25:22 im zweiten Satz deutete zunächst vieles auf einen Pinneberger Express-Sieg hin. Mitte des dritten Durchgangs jedoch drehten die Gäste auf, machten den Gastgebern beim Stand 15:15 mehr Feuer als ihnen lieb war. Mit druckvollen Aufschlägen und gut abgepassten Blocks zogen die Piraten auf 25:15 davon.

Auch im vierten Satz hatten die Pinneberger sichtlich Mühe, auch weil sich die Fehlerquote bei ihren Gegenübern im Vergleich zu den Anfangsdurchgängen erheblich verbessert hatte. Nach einem 20:25 aus VfL-Sicht ging es schließlich in den entscheidenden fünften Satz. Glück hatte das Prade-Team, als die Oststeinbeker zwei Matchbälle aufgrund eines Angriffs- und eines Annahmefehlers ungenutzt ließen.

Dank eines 18:16 sorgte Pinnack so doch noch für einen gelungenen Jahresauftakt und die Festigung seiner Position in der Liga-Spitzengruppe.

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