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Faustball : Zittern trotz Nominierung: Kadgien bangt um die heimische U18-EM

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 16.Jun.2015 | 16:00 Uhr

Aus drei mach eins. Während der Pinneberger Faustballer Rouven Kadgien (VfL Kellinghusen) in den Kader der deutschen U18-Mannschaft für die bevorstehende Europameisterschaft berufen wurde, verfolgen seine Vereinskollegen Thorben Schütz und Marten Kabbe die Heim-EM in Kellinghusen (11. und 12. Juli) als Außenstehende.

Die Bundestrainer Roland Schubert und Hartmut Maus hatten am vergangenen Wochenende zum letzten Nominierungslehrgang in Schneverdingen (Lüneburger Heide) geladen und sahen sich zum Abschluss schwierigen Entscheidungen ausgesetzt. So musste der Kader von 15 auf zehn Akteure reduziert werden. Dementsprechend intensiv ging es auf dem Feld zu, negative Begleiterscheinungen inklusive.

Nach einer unglücklichen Rettungsaktion während des internen Turnieres verdrehte sich Kadgien das Sprunggelenk und somit war der Lehrgang für den hiesigen Faustballer frühzeitig beendet. Die Bundestrainer Schubert und Maus hatten bis zu diesem Schreckmoment allerdings bereits genug gesehen und nahmen Kadgien in den zehnköpfigen Kader auf. Für den Pinneberger Schütz sollte es hingegen ebenso nicht reichen, wie für Kabbe.

Ob Kadgien in zirka drei Wochen wirklich auf dem Feld stehen wird, ist noch unklar. „Wir müssen abwarten, wie der Heilungsprozess seiner Sprunggelenksverletzung verläuft. Zum Glück ist nichts gebrochen und es ist lediglich eine Dehnung. Eins ist aber klar, er muss topfit sein, ansonsten macht ein Einsatz keinen Sinn“, sagt Vater Christian Kadgien, Faustball-Pressemitarbeiter im schleswig-holsteinischen Turnverband.

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