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American Football : Zeitweise ein Feuerwerk

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Fighting Pirates starten mit ungefährdetem 48:21 über Oldenburg Knights in die Regionalliga.

shz.de von
erstellt am 08.Mai.2017 | 15:55 Uhr

Dem ersten Druck haben die Elmshorn Fighting Pirates stand gehalten, locker sogar. Beim 48:21 (34:7) über die Oldenburg Knights im ersten Regionalligaspiel dieser Saison haben die American Footballer des EMTV sich sogar den Luxus erlauben können, in der zweiten Halbzeit vermehrt Akteure aus der zweiten Reihe einzusetzen. „Insgesamt war es eine solide, gute Leistung von uns. Aber natürlich waren auch wieder einige Fehler dabei, an denen wir im Training arbeiten werden. Wir sind aber auf einem guten Weg“, sagte der Elmshorner Headcoach Jörn Maier in dem Wissen, das die kommende Aufgabe deutlich schwerer werden dürfte: Am kommenden Sonntag, 14. Mai, gastieren die Pirates bei den Ritterhude Badgers, die aus der 2. Bundesliga – wo die Seeräuber hinwollen – abgestiegen sind.

Vor 600 Zuschauern im Krückaustadion erwiesen sich am Sonnabend die Ritter aus Oldenburg als vergleichsweise leichter Gegner. Der neue Elmshorner Quarterback Christoffer Jensen schickte früh seinen Vorgänger auf dieser Position, Philipp Theege, auf die Reise zum ersten Touchdown. Wenig später fand Jensens Pass Johannes Jermies zum 13:0. Sören Becker verwandelte anschließend auch seinen zweiten von insgesamt sechs Zusatzpunkten.

US-Neuzugang Cody Coleman hatte im ersten Viertel zwar auch für einigen Elmshorner Raumgewinn gesorgt, trug sich aber ist nach dem ersten Seitenwechsel in die Scorerliste ein. Sebastian Meß und erneut Jermies folgten, was zeigte: Die Seeräuber 2017 sind vielseitiger als noch im vergangenen Jahr, als die Hauptlast bei US-Runningback Zack Silverberg lag.

Das begeisterte auch Maier. „Wir eine eine ziemlich gute erste Halbzeit gespielt und von Beginn an ein Feuerwerk abgebrannt“, sagte er, erkannte aber auch, dass seine Mannen es schwer hatten, diese Spannung in den beiden letzten Spielabschnitten hochzuhalten. Dafür hielt er die Laune in der Mannschaft hoch, indem alle Akteure Einsatzzeiten bekamen. Die Gäste aus Niedersachsen kamen im Schlussviertel so zu 14 Punkten.

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