Zeitstrafen erregen Gemüter

Hier geblieben: Nicolas Philippi  (TuS Esingen, Mitte) konnte sich gegen die Barmbeker Abwehr nur einmal entscheidend durchsetzen.
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Hier geblieben: Nicolas Philippi (TuS Esingen, Mitte) konnte sich gegen die Barmbeker Abwehr nur einmal entscheidend durchsetzen.

Handball: TuS Esingen nach 26:27 gegen Hamburg-Barmbek weiter sieglos / Himborn bleibt gelassen

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02. Oktober 2013, 16:00 Uhr

Die letzte Minute des Hamburg-Liga-Spiels zwischen dem TuS Esingen und Oberliga-Absteiger HG Hamburg-Barmbek erregte die Handball-Gemüter in der Tornescher Halle.

Der Mannschaft von Jan-Henning Himborn blieben nur noch wenige Sekunden, um doch noch den Ausgleich zu erzielen. Plötzlich ertönte ein Pfiff und die Schiedsrichter entschieden auf passives Spiel gegen Esingen. „Da fehlte ganz klar das nötige Fingerspitzengefühl bei den Schiedsrichtern. Ein Punkt wäre drin gewesen“, so Himborn nach der 26:27-Niederlage.

Mit der Leistung seiner Mannschaft war der Trainer am Ende zufrieden, mit der des Schiedsrichters nicht so ganz: „Entscheidend waren die Zeitstrafen, als wir mit vier gegen sechs spielen mussten. Auch da hätten die Schiedsrichter anders entscheiden können.“ In dieser Phase gab Esingen die Führung ab. Obwohl der TuS mit nur einem Punkt aus drei Spielen auf dem vorletzten Tabellenplatz rangiert, bleibt der Trainer gelassen.

„Intern sehen wir das nicht als Fehlstart. Wir haben bisher nur gegen starke Mannschaften gespielt. Die Jungs setzen annähernd das um, was ich mir vorstelle. In den nächsten drei Liga-Spielen wollen wir möglichst sechs Punkte holen und den Anschluss ans obere Tabellendrittel herstellen. Im Pokal werden wir zeigen, was wir können.“

Im Pokalspiel heute beim Landesligisten HT Norderstedt III werden die Tornescher mit nur einem Torhüter antreten. Daniel Hutschenreuter, der sich beim Aufwärmen gegen Hamburg-Barmbek verletzt hatte, wird weiterhin fehlen.

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