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Fußball-Oberliga : Zeit zum Durchatmen

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Platzsperrung durch die Gemeinde sorgt für Ausfall des Spiels des SV Rugenbergen gegen BU.

shz.de von
erstellt am 06.Mär.2015 | 16:00 Uhr

Die Stimmung bei den Oberliga-Fußballern des SV Rugenbergen ist dieser Tage nicht gerade gut. Dass das unglückliche Ausscheiden im Achtelfinale des Oddset-Pokals gegen den SC Victoria (0:2) vor eineinhalb Wochen doch tiefer saß als zunächst angenommen, zeigte die deutlich überraschende 0:3-Niederlage in der Liga gegen Außenseiter Buxtehude vier Tage später.

„Wenn es nicht gut läuft, ist es am besten, wenn man wieder spielt und dafür sorgt, dass die Ergebnisse wieder stimmen. Dann stimmt auch die Stimmung automatisch wieder“, sagte SVR-Trainer Ralf Palapies nach der Pleite in Buxtehude.

Am Sonnabend wollten die Bönningstedter im Heimspiel gegen Barmbek-Uhlenhorst (15 Uhr) den ersten Schritt raus aus dem Stimmungstief machen – doch daraus wird nichts. Die Gemeinde macht den Fußballern einen Strich durch die Rechnung. Mit Blick auf die aktuelle Wetterlage zumindest überraschend, sperrte sie bereits am Donnerstagmorgen alle Rasenfußballplätze an der Ellerbeker Straße für das gesamte Wochenende. „Man hat mir am Donnerstagvormittag zunächst mitgeteilt, dass das Training am Donnerstagabend nicht stattfinden kann. Etwas später hieß es dann, dass auch das Spiel gegen BU ausfallen muss. Das hat mich auch überrascht“, so Palapies.

Für den Spieltag der Bönningstedter waren laut Wetterbericht zehn Grad Celsius, Trockenheit und teilweise Sonnenschein angesagt.

Eine verfrühte Spielabsage? „Wir müssen es so nehmen, wie es ist. Aufgrund der Kurzfristigkeit haben wir zum jetzigen Zeitpunkt auch noch keinen Testspielgegner, um den Ausfall zu kompensieren“, erklärt Palapies. Das Spiel fällt aus, der SV Rugenbergen hat Zeit zum Durchatmen. Aus der sportlichen Krise kann er sich frühestens wieder in einer Woche spielen. „Wir verfallen jetzt keinesfalls in Panik und werden weiter arbeiten. Wir werden das Stimmungstief überwinden und wollen wieder punkten“, sagt Außenverteidiger Jan Düllberg. „Vielleicht gelingt es uns, eine kleine Serie zu starten und mittelfristig den einen oder anderen Platz in der Tabelle zu klettern“. Die Plätze an der Ellerbeker Straße machen Düllberg und Co. allerdings erst einmal einen Strich durch die Rechnung.  

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