Fussball-Bezirksliga : Yildiz-Show an der Müßentwiete

Sieggarant: TBS-Stürmer Kadim Yildiz (rechts, hier gegen Marco Bassen) traf dreifach gegen Hetlingen.
Sieggarant: TBS-Stürmer Kadim Yildiz (rechts, hier gegen Marco Bassen) traf dreifach gegen Hetlingen.

TBS Pinneberg schlägt Hetlinger MTV 4:0 / VfL Pinneberg II feiert ersten Saisonsieg / Blau-Weiß zerlegt 1. FC Quickborn

shz.de von
21. August 2018, 17:10 Uhr

Drei Torerfolge resultierten aus individuellen Fehlern (Aleksandar Pavlovic, Keeper Daniel Kleinwort, Marco Bassen). Das änderte aber nichts daran, dass die Bezirksliga-Fußballer von TBS Pinneberg ihr Heimtreffen gegen den Hetlinger MTV völlig verdient 4:0 (2:0) gewannen.

Die Müßentwiete wurde zur Bühne von Kadim Yildiz, der früher in der Oberliga (Altona 93, FC Türkiye) kickte und ursprünglich seine Karriere beim FC Neuenfelde ausklingen lassen wollte. Als er nach Eidelstedt umzog, wurde er für TBS interessant. Gegen die Hetlinger erzielte Yildiz das 1:0, 2:0 und 4:0.

Der HMTV vermisste beim Anpfiff Torjäger Max Wichern, der auf der Heimfahrt aus Magdeburg (Familienfeier) im Stau stecken geblieben war. Als Wichern schließlich verspätet aufkreuzte und eingewechselt wurde, war für ihn bald schon wieder Feierabend. Sein Trainer Marc Zippel begründete den Schritt: „Nach sechs Stunden im Auto kannst du auf dem Platz nicht die volle Leistung bringen.“

Finn Johannsen (VfL Pinneberg II) steckte ein vierstündiger Flug aus der Türkei in den Knochen. Betreuer Mike Treede wartete am Flughafen und fuhr ihn direkt zum Sportplatz am Königskinderweg, wo Trainer Kim Neidenberger den Urlauber zur zweiten Halbzeit aufs Feld schickte. Johannsen schoss das 2:1. Die Pinneberger feierten mit dem 3:1 (0:0) in Schnelsen ihren ersten Saisonsieg.

Der Höhenflug des Nachbarn SC Pinneberg endete gegen den zuvor punktlosen SC Sternschanze II. In Überzahl nach Roter Karte für die Gäste setzte es eine ärgerliche 0:1 (0:0)-Niederlage. Auf dem Boden der Tatsachen findet sich Roland Wedel nach dem 2:3 (1:2) auswärts gegen Hansa 11 wieder. Blau-Weiß 96 hatte es unerwartet leicht, die desolate Mannschaft des 1. FC Quickborn 6:2 (4:1) zu bezwingen. Kurios war, dass René Müller zwar mit einem Foulelfmeter an Keeper Matiano Rados scheiterte, den nachfolgenden Eckball aber per Kopf zum 6:1 verwandelte. „Wir haben alles falsch gemacht, was man nur falsch machen konnte“, schimpfte FCQ-Coach Jan Ketelsen. Der Kummerfelder SV bezwang den schwachen Aufsteiger SC Union 03 4:2 (4:0), überzeugte aber nur vor der Pause.

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