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Kreisliga 8 : Wochenende der Hattricks

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Schümann trifft drei Mal beim Heidgrabener Sieg in Rugenbergen. Schönfeld netzt dreifach für 1. FCQ.

shz.de von
erstellt am 30.Sep.2014 | 16:00 Uhr

Heidgraben | Dass die Ellerbeker Straße ein unangenehmes Pflaster für Auswärtsteams sein kann, erfuhren zuletzt der SSV Rantzau II und der 1. FC Quickborn, als beide Teams dem SV Rugenbergen III dort unterlagen. Tabellenführer Heidgrabener SV war entsprechend vorgewarnt. Die Vorahnung erwies sich dann auch als richtig, denn in der ersten halben Stunde hatte der Außenseiter aus Bönningstedt sogar mehr Spielanteile. „Unser Ziel war es, zunächst kompakt zu stehen und ihren gefährlichsten Stürmer, Dirk Ballandat, auszuschalten“, so HSV-Coach Ove Hinrichsen, der mit Philippe Schümann ebenfalls einen gefährlichen Angreifer in seinen Reihen hat. Der Plan ging vollends auf. Mit der 1:0-Führung eben durch Schümann, war der Bann gebrochen und Heidgraben nahm das Zepter in die Hand. Auch der zwischenzeitige Ausgleich konnte am achten Saisonsieg nichts ändern, denn Schümann schnürte einen Hattrick, ließ zwei weitere Treffer zum 3:1-Sieg folgen.

Ein Hattrick – und zwar ein lupenreiner binnen fünf Minuten – gelang auch Goalgetter Steven Schönfeld vom 1. FC Quickborn beim 9:1 über die SV Lieth II. Zwei weitere Treffer steuerte er bei und bereitete zudem drei Tore vor.

Kurios: In Minute 89 wechselte sich Trainer Andreas Marten aufgrund von Personalsorgen selbst ein, er hatte nur einen fitten und mit Bastian Sube noch einen verletzten Spieler auf der Bank sitzen.

„Ich wollte Steven Schönfeld auswechseln, um ihm einen Sonderapplaus zu verschaffen und für ein paar Minuten reicht es bei mir auch noch“, scherzte Marten und freute sich darüber, dass sein Team nach drei Niederlagen in Folge nun ein deutliches Zeichen für den Kurswechsel setzen konnte. Ein deutliches Zeichen setzte auch der SV Hörnerkirchen im Kellerduell beim TV Haseldorf (1:0). Jan Ring sorgte mit seinem Tor des Tages dafür, dass der Einstand von Neu-Trainer Sebastian Rieglsperger nach Maß verlief.

Weiter oben im Tableau musste der SC Pinneberg (Dritter) einen Rückschlag gegen den TSV Seestermüher Marsch (Vierter) hinnehmen. Anstatt den Anschluss an das Spitzenduo Heidgraben und Gencler Birligi (6:2 beim Moorreger SV) zu wahren, sitzt Seestermühe dem SCP (beide 19 Punkte) nach dem 3:1-Sieg nun im Nacken.

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