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Handball : „Wir sind so geil auf die SH-Liga“

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Trainer Werner Zink über die abgelaufene Saison mit der HSG Horst/Kiebitzreihe und den Aufstieg ins Oberhaus

Die gerade zu Ende gegangene Spielzeit in der Handball-Landesliga hat Kraft und Nerven gekostet. Letzteres gerade auch bei Werner Zink, dem Meistertrainer der HSG Horst/Kiebitzreihe. In der Saison 2013/2014 hat er seiner jetzigen Mannschaft, damals noch unter Trainer Manfred Kuhnke, kräftig in die Suppe gespuckt und sie zuschauen lassen, wie er mit seiner HSG Kremperheide/Münsterdorf ins Oberhaus Schleswig-Holsteins aufgestiegen ist. Zwei Jahre später – seine ehemalige Mannschaft ist direkt wieder abgestiegen – feiert Zink erneut den Aufstieg in die Schleswig-Holstein-Liga. Diesmal jedoch mit dem Vize-Meister von einst, der HSG Horst/Kiebitzreihe.

Für die Haie endete damit ein Trauma und ein lang ersehnter Wunsch wurde Realität. Mit dem Abstand einiger Tage nach dem Saisonausklang gab Zink zu, dass „da schon einige Spiele dabei waren, bei denen wir viel Glück gehabt haben.“ Der Haie-Coach spricht von der Rückrunde, „in der wir uns durchgewurschtelt haben ohne Ende.“ Insbesondere die verletzungsbedingten Ausfälle von Lasse Pingel und Philipp Mogge haben der Mannschaft zugesetzt. „Das war für mich das größte Problem“, verwies Zink darauf, dass die Abwehr so sein größtes Sorgenkind wurde. Vorbei, alles noch einmal gut gegangen.

„Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass wir das früher klar gemacht hätten“, gestand der Erfolgstrainer. Nicht, dass er seiner Mannschaft nicht vertraut hätte. „Es wäre für die Planungen der neuen Saison einfacher gewesen“, können Zink und der HSG-Vorstand erst jetzt richtig aktiv werden. „Ich bin bemüht, die Mannschaft so aufzustellen, dass sie gleichwertig ersetzt und nicht geschwächt wird“, deutete Zink an, dass in der abgelaufenen Saison die zweite Garnitur nicht wirklich passte. „Wir stehen in Kontakt zu einigen interessanten Spielern“, gibt sich Zink jedoch noch bedeckt. „Wir sind so geil auf die Schleswig-Holstein-Liga, um die auch zu halten. Und dann werden wir einen Schritt nach dem anderen machen. Finanziell mache ich mir jedenfalls keine Sorgen“, steht HSG-Chef Olaf Winter seinem Trainer zur Seite.

Eine wichtige Rolle in den Planungen spielt auch Lasse Pingel. Der in Kürze 30 Jahre alt werdende zentrale Rückraumspieler wird aus gesundheitlichen Gründen aktiv nicht mehr auf dem Hallenparkett auflaufen. Bereits die letzten drei Spiele hätte Pingel schon nicht mehr spielen dürfen. „Ich wollte mit der Mannschaft das große Ziel erreichen und habe gehofft, dass es gut gehen würde“, so „LP20“. In der Schleswig-Holstein-Liga wird Pingel neben Sönke Becker als Co-Trainer seinem Coach Werner Zink zur Seite stehen.

Die weiteren Planungen sollen definitiv bis zum 14. Juni abgeschlossen sein. „Dann beginnt die Vorbereitung“, freut sich Zink bereits auf die neue Spielzeit. Als wesentliche Neuerungen wünscht sich der Übungsleiter zum einen, dass „möglichst alle mitziehen, wenn es um ein dreimaliges wöchentliches Training geht“. Zum anderen möchte der Liga-Trainer, „dass die A- und auch B-Jugend näher heranrückt an die Herren.“

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