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Fußball-Kreisliga : „Wir leben noch – und wie“

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Sportfreunde Pinneberg sind nach 2:2 gegen Waldenau weiter Schlusslicht - und die Kickers schießen Cosmos ab.

Rudelbildung, endlose Diskussionen: Die Kreisliga-Fußballer des SV Osdorfer Born verbreiteten am Moorweg eine aggressive Stimmung, nachdem sie das Spitzenspiel der Staffel 7 beim SC Egenbüttel II 1:3 (0:2) verloren hatten.

„So macht es einfach keinen Spaß“, ärgerte sich SCE II-Teamsprecher Simon Hatje, der seiner Elf „einen richtig starken ersten Durchgang“ bescheinigte. Als es später hitzig wurde, sah sich der Schiedsrichter zu zwei Roten Karten für Gäste-Akteure, darunter der Torhüter, veranlasst. Die Fortsetzung folgt vor dem Sportgericht.

Sportfreunde Pinneberg verarbeitete die Unruhe der vergangenen Tage und das unglückliche 2:2 (1:0) gegen den SuS Waldenau beim Griechen in Appen, wohin der Vorstand das Team eingeladen hatte. „Wir leben noch – und wie“, betonte Trainer Andy Marten, der es bedauerte, dass Chris Meyer, Leihgabe der zweiten Mannschaft, und Andreas Binder das entscheidende 3:1 verpassten. Die Waldenauer Generalprobe für das Oddset-Pokalspiel am Donnerstag gegen den Bramfelder SV (Oberliga) hätte unterdessen kaum schlechter ausfallen können. Gäste-Coach Michael Mathey registrierte „katastrophale Fehler“, allerdings nicht von Keeper Stefan Albuszis, der sich in der Schlussphase verletzte und von Feldspieler Maurice Studt ersetzt werden musste.

Kickers Halstenbek sorgte für die größte Überraschung. Beim 7:0 (1:0) gegen Cosmos Wedel war jeder Schuss ein Treffer. Auch der SC Pinneberg geizte nicht mit Toren, von denen zwei beim 5:1 (1:0) über den TSV Uetersen III aus Foulelfmetern resultierten. „Uns fehlen Stürmer, die den Ball auch mal sichern können. So wird dann immer der gegnerische Druck zu stark“, klagte TSV III-Coach Gerhard von Drathen.

Auf der Erfolgswelle schwimmt Eintracht Rellingen. Pa Douduo Mbye sicherte nach einem Zuspiel von Keven Herrmann das glückliche 1:0 (0:0) bei Blau-Weiß 96 Schenefeld II und damit den vierten Sieg am Stück. Als perfekt meldete Trainer Dennis Himburg die Rückkehr von Torjäger Jesper Cordes, der bei der Schenefelder Ersten ausstieg. Der Wedeler TSV II wehrte sich nach Kräften, unterlag Komet Blankenese aber 2:4 (0:2).

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erstellt am 01.Okt.2013 | 16:00 Uhr

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