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Fussball-Landesliga : Wilken: „Die Spieler haben nicht kapiert, was auf dem Spiel steht“

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

„Ich kann gut schlafen“, versicherte Andreas Wilken. Aber können das die Landesliga-Fußballer von Blau-Weiß 96 Schenefeld auch? Im ersten von noch fünf Abstiegsendspielen enttäuschten sie ihren Abteilungsleiter sowie Trainer Selcuk Turan krass. Das 0:1 (0:0) gegen Teutonia 05 konnte sich Wilken nur so erklären: „Die Spieler haben nicht kapiert, was auf dem Spiel steht.“

Ein Zufallsprodukt entschied die Partie im Stadion Achter de Weiden. Burak Bayram hielt aus 40 Metern einfach einmal drauf und überraschte damit Keeper Fabian Jensen, der sich in diesem Moment natürlich nicht auf der eigenen Torlinie aufhielt. „Der Fehler bestand darin, Bayram nicht entschlossen genug gestört zu haben“, sagte Wilken. Die Schenefelder legten einen Zahn zu, Gift und Galle, so wie sich das im Abstiegskampf gehört, aber versprühten sie nur in der Schlussphase. Da hatten sie Pech, dass Schiedsrichterin Jacqueline Herrmann einem Treffer von Thies Raschke wegen einer vermeintlichen Abseitsposition die Anerkennung verweigerte (68.).

Als der Ball bei einem Schuss von Gerrit Gomoll an die Hand eines Teutonia-Spielers prallte (84.), winkte die Unparteiische aus den Reihen des TuS Osdorf ab: „Keine Absicht, kein Elfmeter.“ Andreas Wilken gab seinem Team kein Alibi Das musste sich vielmehr deutliche Worte anhören: „Die erste Halbzeit von uns war fast ein Freundschaftsspiel. Zehn Minuten Emotion sind zu wenig.“

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