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Fussball-Oberliga : Wiedersehen für Jörn Großkopf

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Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

WTSV-Trainer trifft auf ehemaligen Mitspieler / VfL gegen die „Übermannschaft“ / Rugenbergen bastelt an zwei Serien

shz.de von
erstellt am 25.Aug.2017 | 16:00 Uhr

Für Jörn Großkopf spielt die Vergangenheit keine Rolle. Beinahe hätten sich seine Fußballer des Wedeler TSV nach einer starken Saison im Mai diesen Jahres als bester Aufsteiger bezeichnen dürfen – durch einen kampflosen 3:0-Sieg am letzten Spieltag beim SC Condor zog der Lokalnachbar TuS Osdorf aber nachträglich am grünen Tisch noch an den Grün-Weißen vorbei. „Ob wir jetzt Sechster oder Siebter sind, interessiert mich überhaupt nicht“, sagt der Coach des WTSV über das Saisonende 2016/17.

Vor dem direkten Duell mit den Osdorfern in der neuen Serie sieht Großkopf trotz der Rivalität in den vergangenen Jahren keine besondere Bedeutung in dieser Partie. „Für mich hat das nicht mehr Brisanz als das Spiel am vergangenen Wochenende gegen Dassendorf“, meint der Fußballlehrer. Gegen jene Dassendorfer, den Hamburger Serienmeister, mussten die Rolandstädter beim 1:2 ihre erste Saisonniederlage einstecken. Für Großkopf allerdings kein Grund, mit weniger Selbstvertrauen an die kommenden Aufgaben heranzugehen. Im Gegenteil: „Ich war hochzufrieden mit meiner Mannschaft. Wir waren auf Augenhöhe mit dem viermaligen Meister, das stimmt mich positiv“, so der 50-Jährige.

Obwohl der nächste Gegner aus Osdorf als ein kleineres Kaliber einzuordnen ist und zudem einen eher mäßigen Saisonstart hingelegt hat, warnt Großkopf vor den Gästen. „Das ist ein gefährlicher Gegner. Sie haben eine robuste Spielweise und mit Jeremy Wachter vorne viel Qualität“, weiß der Trainer. Ordentlich Respekt hat Großkopf auch vor seinem Gegenüber Peter Wiehle, der im Hamburger Amateurfußball als Trainer des Jahres zur Wahl steht. „Er leistet dort gute Arbeit, ich schätze ihn“, so Großkopf, der zusammen mit Wiehle in den 90er Jahren für den SC Concordia in der Regionalliga gespielt hat.

In gewisser Weise spielt für Großkopf vor dem Duell mit den Osdorfern die Vergangenheit also doch eine Rolle.

Aus der Vergangenheit hat Thorben Reibe, Trainer des VfL Pinneberg, in Bezug auf die TuS Dassendorf jedenfalls seine Lehren gezogen. „Das ist eine Übermannschaft, die in der Oberliga nichts zu suchen hat“, beschreibt der Coach den kommenden Gegner. Im Auswärtsspiel gegen den verlustpunktfreien Tabellenführer, „wo keiner von uns etwas erwartet“, will man sich jedoch keineswegs kampflos geschlagen geben. „Wir können befreit aufspielen und vielleicht sogar für eine kleine Überraschung sorgen. Die Erfahrung aus den vergangenen Jahren hat gezeigt, dass Dassendorf nie in einer Saison alle 34 Spiele gewinnt und auch mal etwas gegen vermeintlich Schwächere liegen lässt“, so Reibe.

Etwas liegen lassen hat zu Saisonbeginn auch schon der SV Rugenbergen, für den jeweils zwei Siege und zwei Niederlagen zu Buche stehen. Zeit, dass man die Formschwankungen hinter sich lässt und mehr Konstanz in seine Leistungen bekommt, wie sich Trainer Ralf Palapies erhofft. „Ich wünsche mir, dass wir mehr Kontinuität an den Tag legen. Im Derby gegen Pinneberg (3:1, Anm. d. Red.) haben wir eine aufsteigende Form und gute Präsenz gezeigt“, sagt der SVR-Coach vor der Aufgabe beim Aufsteiger Vorwärts-Wacker Billstedt, der mit vier Unentschieden noch ungeschlagen ist. Eine Serie, wie Palapies ergänzt, „die wir natürlich gerne beenden würden.“

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