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Wieder Victoria

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Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Oddset-Pokal: FC Elmshorn empfängt den Regionalligisten in der Neuauflage des Finals im Krückaustadion

shz.de von
erstellt am 13.Dez.2013 | 15:54 Uhr

Das letzte Spiel im Krückaustadion hat der FC Elmshorn 6:4 gewonnen – am 27. Juli 2012. Gegner im Finale des Elmshorner Stadtpokals war – die eigene Zweite. Von den 22 Akteuren, die damals auf dem Platz standen, ist morgen, Sonnabend, keiner auch nur Kader des Fußball-Oberligisten, wenn im Achtelfinale des Oddset-Pokals an gleicher Stelle dann der Regionalligst SC Victoria der Gegner ist.

Ausgerechnet Vicky. Die Neuauflage des Endspiels vom Mai dieses Jahres (Sieger: SC Victoria mit 2:1 nach Verlängerung), die Neuauflage die Viertelfinals der Saison 2011/12 (Sieger: SC Victoria mit 4:2 nach einer Elmshorner 2:0-Führung).

Der Kracher. Mehr geht eigentlich nicht – auch wenn beide Kontrahenten ihren Zielen hinterherhinken: Vicky als Schlusslicht der vierten Liga, wenn auch zuletzt beim 2:1 über Aufsteiger SV Eichede mit leichtem Aufwärtstrend, der FCE, der mit nur einem Punkt aus den vergangenen sechs Partien in der Oberliga auf Rang acht gefallen ist.

Trotzdem bleibt FCE-Trainer Achim Hollerieth ganz Optimist: „Wenn meine Jungs es schaffen, alles auszublenden und sich 90 oder 120 Minuten nur auf Fußball zu konzentrieren, sind wir in der Lage Victoria zu schlagen.“ Außerdem ist Vickys Siegtorschütze vom 20. Mai, Roger Stilz, nicht mehr dabei sondern Co-Trainer beim Bundesliga-Dino HSV. Eine Vicky-Vergangenheit haben auch zwei Elmshorner vorzuweisen: Kim Helmer und Maurizio d’Urso. Beide hatten im Pokalfinale aber nicht gespielt.

Zu welchen Leistungen der FCE fähig ist, hatten Helmer & Co. in der vierten Pokalrunde beim begeisternden 4:2 über Eintracht Norderstedt bewiesen. Es war allerdings eine der letzten wirklich guten Vorstellungen der Grünen.

Dass ein Erfolg vor dem Abschied in die Winterpause Balsam für die Wunden der zuletzt vier Niederlagen am Stück wären, ist eine weitere Motivation. „Wir haben die Chance, ein bisschen die letzten vier Spiele in den Hintergrund zu stellen“, so Hollerieth.

Hintenan stellen, genauer: neben die Bank stellen müssen sich morgen auch Patrick Ziller und Timo Trefzger. Beide sind wegen ihrer Pokaleinsätze für Vicky bzw. Germania Schnelsen in der ersten Runde nicht spielberechtigt. Patrick Scheidt ist rotgesperrt; Jannik Ruhser plagt sich einmal mehr mit Knieproblemen.

Dafür ist Aytac Erman wieder ein Kandidat für die Startelf. Der seit seinem Fünferpack gegen die SV Blankenese glücklose Stürmer hatte sich vergangene Woche erst eineinhalb Stunden vor Anpfiff der Partie in Dassendorf wegen einer Schulung abgemeldet.

Aus seinen Überlegungen zur Aufstellung macht Hollerieth wie üblich ein Geheimnis: „Es ist unerheblich, wer auf welcher Position spielt. Wichtig ist, dass die Jungs alles geben.“

Anpfiff zum Pokalklassiker ist am Sonnabend bereits um 13 Uhr. Die Eintrittspreise sind dem Regionalliganiveau des Gastes angepasst worden: Acht statt sechs Euro wie bei einem regulären Oberligaspiel. Das Krückaustadion haben Vertreter des FCE zusammen mit Polizei und Norddeutschem Fußballverband übrigens unlängst auf seine Regionalligatauglichkeit hin untersucht.

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