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Baseball : Wieder 2. Bundesliga

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Baseball: Elmshorn Alligators steigen als Nachrücker auf / Junioren-Spielgemeinschaft mit Holm

shz.de von
erstellt am 27.Nov.2014 | 16:03 Uhr

„Challenge 2. Bundesliga – accepted“ prangt im weißen Logo auf der Homepage der Elmshorn Alligatos, frei übersetzt: „Wir nehmen die Herausforderung 2. Bundesliga an.“ Die Baseballer kehren 2015 in die Liga zurück, in der sie zuletzt im Jahr 2006 gegen den kleinen weißen Ball geschlagen hatten. Für viele Beobachter ist das überraschend, da die Echsen die Regionalliga Nordost nur als Tabellendritter hinter dem SSC Berlin Challengers und den Kiel Seahawks abgeschlossen hatten.

„Der DBV (Deutscher Baseball-Verband, die Red.) hatte uns schon öfters gefragt, aber in den vergangenen Jahren haben wir uns immer dagegen entschieden. Jetzt ist unser Platz besser und wir wagen es“, sagte Alligators-Sprecher Timo Ziemann. „Jeder will natürlich so hoch wie möglich spielen.“ Das trifft aber nicht auf alle Klubs zu. Die Kieler Seefalken verzichteten auf ihr Aufstiegsrecht.

Der Hinweis auf das Spielfeld im Ballpark Wilhelmshöhe kommt nicht von ungefähr. Maulwürfe hatten den Rasen viele Jahre heimgesucht. Vor Beginn der Saison 2014 wurde Abhilfe geschaffen. Im Infiel wurden 600 Quadratmeter Rollrasen neu verlegt, mehrere Tonnen Grand für die Laufbahn verteilt. Außerdem sind mehrere in das Spielfeld hineinragende Bäume über den Dachverein EMTV gefällt worden.

Von diesen Verhältnissen profitieren im kommenden Jahr auch die Holm Westend ’69ers, die wegen Umbauarbeiten an ihrer eigenen Anlage für ihre erste Elmshorner Regionalligasaison an die Wilhelmshöhe ausweichen. Beide Vereine arbeiten auch im Nachwuchsbereich zusammen und melden als Spielgemeinschaft eine Juniorenmannschaft.

Finanziell dürfte das Abenteuer 2. Bundesliga sogar ein ganz gut kalkulierbares werden. Der Aufwand für die Auswärtsfahrten wird wahrscheinlich sogar geringer als in der Regionalliga. „Von daher haben wir echt ein Glücklos gezogen“, so Ziemann. Einzig die Fahrt zu den Holwickede Joboxers in der Nähe von Dortmund liegt weiter weg. Hinzu kommen zwei Fahrten nach Berlin; in diesem Jahr waren es drei. Die beiden Hamburger Klubs Knights und Stealers II sowie Erstligaabsteiger Dohren Wild Farmers im Landkreis Harburg liegen quasi „um die Ecke“.

Finanziell aufwändiger dürfte es nur werden, wenn die Echsen tatsächlich, wie angedacht, einen us-amerikanischen Gastspieler verpflichten sollten. „Das“, so Ziehmann, „geht aber nur, wenn wir einen entsprechenden Sponsoren finden.“

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