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Wie in einer großen Familie

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

 Schwimmen: Wenn das Wasser im  Elmshorner Freibad aufbrodelt, sind dort die  Sprinter zu Gange. An die 400 kamen  zu den Landesmeisterschaften

shz.de von
erstellt am 11.Jul.2017 | 16:00 Uhr

Der jüngste holte Rang vier in seinem Jahrgang, der älteste sprintete in der offenen Klasse auf Platz sechs und die Medaille trug das einzige Mädchen aus dem Tross nach Hause. Schwimmen ist im Hause Dieckmann eben doch Familiensache. Das wurde bei den schleswig-holsteinischen Landesmeisterschaften im Sprintmehrkampf und der Staffeln deutlich. Anders ausgedrückt: Karla Dieckmann (14) bekam für ihre Leistungen über die vier 50-Meter-Strecken Brust, Freistil, Rücken und Schmetterling die Bronzemedaille umgehängt. Damit war sie zugleich beste Teilnehmerin des Swim-Teams Stadtwerke Elmshorn im Jahrgang 2003. Ihrem vier Jahr jüngeren Bruder fehlten in der Addition der zu Punkten umgerechneten Zeiten 39 Zähler fürs Edelmetall im Jahrgang 2007. Der 20-Jährige Konstantin holte zwar ein vielfaches der Punktzahl, doch mehr als Platz sechs war für den Brust-Spezialisten im Kreis der Sprinter nicht drin. Silber in diesem Feld holte sein Vereinskamerad Arti Krasniqi, der eigentlich auf den langen Freistilstrecken zuhause ist und sich derzeit auf die Junioren-Europameisterschaften im Freiwasser vorbereitet. Der gleiche Saisonhöhepunkt steht auch Lea Boy (Platz fünf im Sprint-Mehrkampf) und Dustin Lantuhov (ausschließlich für die Staffeln im Einsatz) bevor.

Überhaupt gilt Elmshorn als Langstrecken-Hochburg. Dies zeigte sich auch bei den Ergebnissen an diesem Wochenende. Die Trainer Christa Harms, Carola Mehlert, Anne Borinski und Chefcoach Jörg Freyher registrierten aber sehr wohl den kommenden Nachwuchs. Das galt besonders für die Mädchen im Jahrgang 2006 mit dem Doppelsieg von Nele Prätorius vor Seike Schlump sowie Lilli Greiner und Sarah Bunk als weitere Schwimmerinnen in den Top  10.

Auch organisatorisch lief es mit kleinen Ausnahmen rund. Am Nachmittag streikte ab den Schmetterlingsstrecken die automatische Zeitmessung. Von da an wurde per Hand gestoppt, was in der familiären Atmosphäre reibungslos klappte.

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