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Fußball-Verbandsliga : Wie im Trapattoni-Zitat

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Beim VfR Horst ist die Luft raus – 1:3 gegen abstiegsbedrohten TuS Nortorf.

shz.de von
erstellt am 20.Apr.2015 | 16:00 Uhr

„Flasche leer“, sagte Lars Lühmann Giovanni Trapattoni zitierend – und der Trainer des Fußball-Verbandsligisten VfR Horst meinte vor der Spielanalyse nicht die Selterpulle, die er auf der Bank deponierte. Es war deutlich zu erkennen, welche Mannschaft mit aller Macht drei Punkte wollte, und welche nicht.

Der TuS Nortorf warf an der Heisterender Chaussee alles rein für einen Dreier im Kampf um den Klassenerhalt, der VfR hingegen hat den Kampf um die Tabellenspitze und den damit verbundenen Aufstieg in die Schleswig-Holstein-Liga offenbar nicht erst seit dem 2:0 von Ligaprimus FC Reher/Puls am Freitagabend beim SV Todesfelde II eingestellt. Die Schwarz-Weißen unterlagen dem Gast aus Nortorf 1:3 (1:2) und VfR-Trainer Lars Lühmann schickte hinterher einen Glückwunsch an Reher/Puls. Er weiß: Zehn Punkte Rückstand sind bei noch fünf auszutragenden Partien praktisch nicht mehr aufholbar – und in der momentanen Form schon gar nicht.

„Es waren nicht viele auf dem Platz, die noch den Willen haben“, sagte er geknickt. Eine Teilschuld nahm der Übungsleiter auf seine Kappe: Die Umstellung auf eine Dreierkette mit Micha Dehner, Lars Niendorf und Dennis Horn hinten und der Doppelspitze Michel Gorny/Bastian Clasen vorn funktionierte nicht. Die Nortorfer Jannes Schwartz und Bennit Struve nutzten die sich ihnen wegen der fehlenden Bewegung in der Horster Defensive bietenden Möglichkeiten dankend aus. Nach 24 Minuten war eine Vorentscheidung gefallen. Erst danach zog Lühmann auch René Thies in den Abwehrverbund und machte aus der Dreier- eine Viererkette.

Dem Mutmacher von Patrick Scheidt mit dem Anschlusstreffer aus knapp 20 Metern noch vor dem Seitenwechsel nahm der VfR in der 70. Minute selbst die Wirkung. Tobias Petersen schenkte im eigenen Strafraum einen schon gewonnen geglaubten Ball her, Tristan Doege nahm das Präsent dankend an – 3:1. Kurz zuvor war Scheidt noch mit einem Freistoß an Nortorfs Torhüter gescheitert. Mehr gute Chancen gab es nicht.

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