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Fußball-Bezirksliga : Wie gewonnen, so zerronnen

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Roland Wedel kassiert vermeidbare 2:3-Pleite gegen den TSV Sparrieshoop.

shz.de von
erstellt am 08.Dez.2015 | 00:32 Uhr

Christian Kullock-Braun brachte seine Verwandtschaft mit ins Elbestadion. Gleich nach dem Abpfiff ging es mit dem Besuch aus Köln zurück nach Barmstedt zur Kaffeetafel. Dabei hätte der Coach des TSV Sparrieshoop zu gerne einen Kasten Bier spendiert und noch einige Zeit im Kreise seiner Spieler verweilt. Doch die Familienangehörigen sieht er so rasch nicht wieder. Die Klein Offensether aber werden noch andere Spiele gewinnen – wenn sie an ihre starke Leistung vor der Pause beim 3:2 (2:0) auswärts über Roland Wedel anknüpfen.

Thema beim Adventsgebäck war auch Kullock-Brauns glückliches Händchen. Anstelle von Oliver Stange und Markus Steffen brachte er in der Schlussphase Tim-Pepe Hartlieb und Yannic Bluhm ins Spiel. In der dritten Minute der Nachspielzeit trieb Hartlieb den Ball nach vorn. Drei Wedeler Abwehrspieler konzentrierten sich auf den ballführenden Spieler. Dann kam das Abspiel zum ungedeckten Bluhm, der mit seinem Siegtreffer einen Jubelsturm im TSV-Lager auslöste.

Umso entgeisterter stapfte Dirk Kahl vom Platz. „Nie und nimmer hätte ich damit gerechnet, dass wir dieses Spiel noch verlieren.“ Vor der Pause hatten die Gäste noch den Ton angegeben. In der 17. Minute konnte Roland-Keeper Marcel Börnecke zwar einen Foulelfmeter von Chris Sommer, den Marcel Kludas an Mikut verschuldet hatte, entschärfen. Nur eine Minute später schlug der Ball bei einem Sonntagsschuss aus 30 Metern von Michael Nöthen bei Börnecke ein. Stanges 0:2 nahm Dirk Kahl zum Anlass, seinen Unmut zur Pause deutlich zu artikulierten. Es wurde ein ganz anderes Spiel. Der eingewechselte Marco Meins verwertete ein Zuspiel von Josip Dilber zum 1:2. Alexander Winkler nutzte die Flanke von Frank Unbehaun zum Ausgleich. Unbehauns verletzungsbedingtes Ausscheiden nahm den Wedelern Schwung.

Die Niederlage können sie verkraften, während sich Kullock-Braun über drei wertvolle Punkte im Abstiegskampf freute. „Dieser Sieg wird mir die Arbeit erleichtern.“

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