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Fußball-Landesliga : Wie eine tote Taube

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

VfL Pinneberg II rutscht nach der 0:1-Pleite gegen den TSV Uetersen auf den vorletzten Platz ab.

shz.de von
erstellt am 13.Okt.2014 | 16:00 Uhr

Pinneberg | Es wird kritisch für die Landesliga-Fußballer des VfL Pinneberg II, die nicht davon ausgehen können, in ihren nächsten beiden schweren Auswärtsspielen (TSV Sasel, TBS) zu punkten. Nach einer 0:1 (0:1)-Niederlage gegen den TSV Uetersen rutschten sie in der Hammonia-Staffel auf den vorletzten Rang. Auf den vierten aufeinander folgenden Reinfall reagierte VfL II-Coach Heiko Klemme mit Kritik an seiner Offensivabteilung: „Nur neun Tore in elf Partien sagen alles, wir sind so gefährlich wie eine tote Taube.“

Einzig in der 85. Minute drohte den Gästen Gefahr. Maik Kolbe scheute aber den Torschuss und drehte ab, als er nach einem Pass von Fabian Knottnerus ausnahmsweise frei von dem erneut fehlerlosen Timo Herrmann aufgetaucht war. Zwei Minuten später ließ der zu diesem Zeitpunkt ausgewechselte Steve Carstensen seiner Enttäuschung freien Lauf und kickte eine Plastikflasche über die Tartanbahn. Der Unparteiische zeigte dem Stürmer, der (verletzungsbedingt?) nie wieder an seine Glanzleistung beim 3:2 über die Uetersener vergangene Serie anknüpfen konnte, die Gelb-Rote Karte.

So wie an jenem 25. August 2013 wollten die Gäste den Pinnebergern nicht noch einmal „ins Messer“ laufen. Es wurde eine beinahe ereignislose erste Halbzeit im Stadion am Rosengarten. „Zwei Fehler haben wir gemacht. Einer brachte die Entscheidung“, sagte Heiko Klemme.

Beim Schuss von Till Mosler bügelte Torwart Patrick Jobmann zunächst die Unachtsamkeit von Kjell Ellerbrock aus (25.). Dann störte niemand Kevin Koyro, der den Ball von der Brust zu Mosler abprallen ließ, durchstartete, vom Teamgefährten sofort wieder ins Szene gesetzt wurde und den Doppelpass in den Treffer des Tages verwandelte.

Den Sieg verdienten sich die Uetersener mit einer überlegen geführten zweiten Halbzeit.

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