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Volleyball : „Wie eine tote Ratte unter dem Bett“

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Die Volleyballer des VfL Pinneberg sind weit davon entfernt, zufrieden zu sein.

shz.de von
erstellt am 08.Feb.2014 | 16:00 Uhr

Pinneberg | Das Hinspiel gegen Warnemünde war für die Drittliga-Volleyballer des VfL Pinneberg der absolute Tiefpunkt. Sang- und klanglos hatten sie sich mit einer indiskutablen Leistung vor eigenem Publikum mit 0:3 aus der Halle schießen lassen. Kein Kampf, kein Wille, keine Punkte. Den 16. November 2013 will die Mannschaft heute korrigieren.

„Das Spiel ist immer noch ein bisschen wie eine tote Ratte unter dem Bett“, gesteht VfL-Kapitän Lars Lydorf. „Für morgen bin ich aber optimistisch, weil wir inzwischen in einer ganz anderen Verfassung sind.“

In der Tat sieht das Spiel der Pinneberger anders aus, als in der völlig verkorksten Hinrunde. Am dritten Spieltag der Rückserie hat die Mannschaft schon genau so viele Siege auf dem Konto, wie in der gesamten Hinrunde. „Das allein ist aber gar nicht der Punkt“, meint VfL-Trainer Joachim Müller. „Was viel wichtiger ist, ist dass das Spiel auf dem Feld langsam wieder wie Volleyball aussieht und wir in Sachen Einsatz, Abstimmung und Cleverness einen Schritt nach vorne gemacht haben.“

Allerdings ist die Mannschaft noch weit davon entfernt, zufrieden zu sein. Der drittletzte Tabellenplatz ist nicht das, was sich die Spieler vorgestellt haben. Der Anschluss ans Mittelfeld ist zwar hergestellt, „deswegen zu glauben, das ginge aber jetzt alles von allein, wäre naiv“, warnt Mittelblocker André Kulisch. „Ob wir in dieser Liga konkurrenzfähig sind, entscheiden wir ganz allein. Und zwar mit harter Arbeit, anders gehen wir unter.“

Zudem wollen die Spieler ihrem Physiotherapeuten Niels Niemann einen Sieg zum Geburtstag schenken. Der lädt nach dem Spiel zum Feiern. Und Feiern macht nach Niederlagen einfach viel weniger Spaß.

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