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Handball : Werner Zink tritt zurück – Michael Krieter kommt

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Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

SH-LigaTrainerwechsel bei HSG Horst/Kiebitzreihe nach vier Niederlagen in Folge

Paukenschlag bei den Haien. Nach der deutlichen 26:37-Niederlage am Freitagabend beim Schlusslicht der Schleswig-Holstein-Liga, dem Büdelsdorfer TSV, überschlugen sich bei der auf einen Abstiegsplatz abgerutschten HSG Horst/Kiebitzreihe die Ereignisse. Erst bat Werner Zink, der sportlich Verantwortliche an der Seitenlinie, unmittelbar nach Spielschluss den Vorstand um ein Gespräch und trat zurück. Dann griff Holger Bey erneut zum Telefon und rief Michael „Pumpe“ Krieter an. „Wir befinden uns in einer Notlage“, fragte der stellvertretende HSG-Vorsitzende den ehemaligen Handball-Nationaltorwart. Krieter, der in den vergangenen Wochen mehrfach in der Horster Halle gewesen war, ließ sich nicht zweimal bitten. „Ich verfolge das Geschehen bei euch mit. Ich würde gern aushelfen“, gab Bey den sinngemäßen Inhalt des Telefonats wieder. „Eine Begrenzung bis zum Saisonende ist aber nicht vorgesehen. Wir müssen noch über Details reden“, so der stellvertretende Handballchef weiter.

Überraschend kam diese Entwicklung nicht. Nach zuletzt vier Niederlagen in Folge und schwachen Auftritten in der Liga war die Lage für die HSG Horst/Kiebitzreihe und ihren Cheftrainer immer schwieriger geworden. Verletzungsbedingte Ausfälle wie die von Thorge Mogge oder Finn Nissen waren nicht zu kompensieren. Zudem habe er, so Zink, seit Januar gemerkt, dass er die Mannschaft nur noch schwer erreiche. „Mein Rücktritt ist erfolgt, um eventuell der Mannschaft und dem Verein zu helfen, neue Impulse zu setzen“, sagte Zink, der seit mehr als 30 Jahren Mitglied bei Rot-Weiß Kiebitzreihe ist.

„Der HSG-Vorstand bedauert diese Entscheidung zutiefst“, hieß es in der offiziellen Pressemitteilung der Spielgemeinschaft, die am frühen Sonntagnachmittag auf den Tisch flatterte. Einig sei man sich jedoch, dass Werner Zink der HSG erhalten bleibt. In welcher Funktion ist zunächst aber noch offen. „Wir haben Werner unglaublich viel zu verdanken. Die Mission Aufstieg hat er bravourös erledigt“, so HSG-Vize Bey.

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erstellt am 20.Feb.2017 | 16:00 Uhr

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