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Einsatz beim Elmshorner Stadtlauf : Wenn die Zeit wie im Flug vergeht

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Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Eine echte Massenveranstaltung: 2500 Läufer gingen in Elmshorn an den Start. So erlebten Helfer und Sportler den Stadtlauf.

Für Norbert Teetz begann der Elmshorner Stadtlauf gestern gegen 7 Uhr, als er erstmals den Start- und Zielbereich in Augenschein nahm. Damit war der Statistikwart der Leichtathletik-Gemeinschaft Elmshorn keineswegs der Erste der mehr als 70 Helfer, die für einen reibungslosen Ablauf beim Elmshorner Stadtlauf sorgten. Das Streckenaufbaukomando hatte bereits begonnen, als bei Teetz in Kölln-Reisiek um 6 Uhr der Wecker klingelte.

Zu dieser Zeit herrschte bei Familie Tschirner in Klein Nordende noch Ruhe. „Der Tag hat bei uns gegen 7.30 Uhr begonnen“, erzählte Gesa Tschirner (40) nach dem erfolgreich absolvierten Fünf-Kilometer-Lauf („Toll, hat Spaß gemacht!“), den sie gemeinsam mit ihrer Tochter Jonna (11) in Angriff genommen hatte. Eigentlich wollte der zwei Jahre jüngere Lasse das Team für die Familienwertung komplett machen, doch eine Erkältung machte dem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung. „Dabei hat er so geübt“, bedauerte Vater André Tschirner, der während des Laufs auch auf die beiden jüngsten Kinder der Familie achtete.

Währenddessen behielt Teetz „seinen“ Start- und Zielbereich im Auge. Das Verteilen der Medaillen geriet vor allem bei den mehr als 1000 Startern im Fünf-Kilometer-Lauf zu einer zeitweise hektischen Angelegenheit. Bis zu sieben Helfer überreichten das Andenken. Teetz selbst schaute währenddessen auf die beiden Teppiche mit der Elektronik für das Zeiterfassen. „Ich muss aufpassen, dass da niemand Unfug macht“, sagte er. Vergangenes Jahr wollten Läufer rückwärts durchs Ziel laufen – das geht natürlich nicht. Zeit für eine Pause ist nicht, da der Zehn-Kilometer-Lauf im Anschluss folgt.

Auch Familie Tschirner hat noch wenig Zeit. Die sechsjährige Mette muss um 11.30 Uhr beim Treffpunkt der EMTV-Kindersportschule sein, die geschlossen zum 600-Meter-Kinderlauf geht. Danach endet für die Klein Nordende gegen 13 Uhr der Stadtlauf.

Norbert Teetz, der bei den Kinderläufen den Startschuss gegeben hat, hat noch keinen Feierabend, kann aber während im Park die Siegerehrung läuft mal Pause machen. „Es hat alles geklappt“, zieht er seine ganz persönliche Bilanz. Das sahen auch die Teilnehmer so.

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erstellt am 30.Sep.2013 | 12:00 Uhr

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