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Volleyball : Wenn die Statistik einen trügt

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Volleyball: VfL kassiert Auftaktpleite in der 3. Liga

Es ist beim Volleyball nicht wichtig, wer mehr Punkte macht. Sondern wer den letzten macht. Denn wenn man auf die nackte Statistik schaut, dann war der VfL Pinneberg beim Auftakt der Dritten Liga gegen VCO Olympia Berlin die bessere Mannschaft – wenn auch knapp. 104:102 Punkte standen am Ende zu Gunsten des VfL zu Buche – unterm Strich gab es aber eine 2:3 Niederlage gegen Berlin.

„Und wenn wir ehrlich sind, dann ist das auch verdient", gibt Trainer Daniel Prade zu. „VCO war das bessere Team und mit dem Punkt aus dem Tie-Break müssen wir zufrieden sein." Seine Mannschaft war unter denkbar schlechten Voraussetzungen in den Saisonauftakt gegangen. Fünf Spieler waren mit Verletzungen oder privaten Terminen ausgefallen. Dazu war Mittelblocker Florian Krage erstmals nach seiner Knöchelverletzung dabei, allerdings noch nicht wirklich spielfähig. Zuspieler Sebastian Rieck war die gesamte Woche erkältet und der andere Spielmacher Tobias Kranich musste nach Satz zwei zur Nachtschicht bei der Polizei, so dass dem VfL de fakto acht Spieler und damit mehr als der halbe Kader nicht oder nur eingeschränkt zur Verfügung stand. „Trotzdem will ich mich nicht beklagen“, so Trainer Prade. „Die, die da waren, haben das alle im Rahmen der Möglichkeiten gut gemacht."

Die Reserve der Junioren-Nationalmannschaft zeigte vor allem im Block und in der Feldabwehr starke Aktionen und hielt den VfL in Schlagweite. Im entscheidenden Tie-Break erspielte Berlin eine 10:2-Führung und die Partie schien entschieden. Dann aber zeigte der VfL Kampfgeist, konnte mit Blockaktionen und über Kapitän Lars Lydorf den 12:12-Ausgleich herstellen. Den besseren Schlussspurt hatten jedoch die Gäste parat und nutzen den zweiten Matchball zum Erfolg.

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