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Handball-Oberliga : Wenn die Freundschaft ruht

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

TSV Ellerbek fiebert dem Kreisderby mit dem Aufsteiger aus Esingen entgegen.

Für die Frauen des TSV Ellerbek gibt es im Kreis schon seit einer gefühlten Ewigkeit keine gleichwertigen Gegner. Die Mannschaft, die einst zu Regionalliga-Zeiten sogar auf dem Sprung in die 2. Liga war, steht auch in der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein seit Jahren im oberen Drittel der Tabelle. Wie schon vor drei Jahren versucht nun der TuS Esingen an dieser Dominanz etwas zu kratzen. Ziel des Aufsteigers aus Tornesch ist aber nur der Klassenerhalt. Aber auch wenn Sonntag im Kreisderby beim TSV Ellerbek (16 Uhr, Harbig-Halle) die dritte Niederlage im dritten Spiel droht, ist der neue Trainer Patrick Kohl zuversichtlich. „Die Mannschaft ist engagiert und hat die von mir gewünschten zusätzlichen Trainingstage sofort akzeptiert“, sagte Kohl. „Wir müssen uns schnell kennen lernen und gröbste Fehler schnell abstellen.“

Kohl sieht im Spiel gegen Ellerbek eine Möglichkeit für sein Team, sich zu konsolidieren. „Wir haben gegen St. Pauli in der ersten Halbzeit 14 technische Fehler gemacht und sind in klaren Rückstand geraten“, sagte Kohl. „Nach der Pause waren es nur vier und wir konnten die Partie ausgeglichen gestalten – daraus müssen wir lernen.“

Obwohl der TSV Ellerbek wegen des Kleidermarkts nur eingeschränkt trainieren konnte, ist das Team Favorit. Zumal die Formkurve trotz des ärgerlichen 25:25 in Kropp deutlich nach oben weist. „Ich sorge mich nur um die Spannung im Team“, sagte Ingwert Ingwertsen. „Alle freuen sich auf das Spiel, weil es so viele freundschaftliche Bindungen gibt.“ Svenja Rix-Müller, Anastasia Zachau und Marike Pletz trugen ja einst das Ellerbeker Trikot. „Da kann man schnell mal vergessen, dass wir die Punkte brauchen, um uns mit ins Mittelfeld zu verbessern“, sagte der TSV-Trainer. TuS-Coach Kohl denkt derweil schon an das nächste Heimspiel am Dienstag, 3. Oktober, gegen Mitaufsteiger Preußen Reinfeld: „Bis dahin muss die Abstimmung in der Abwehr besser werden.“

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