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Fußball-Landesliga : Wedeler TSV will sich nicht den Zahn ziehen lassen

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Die Kicker aus der Rolandstadt sind das Überraschungsteam der Hammonia-Staffel. Jetzt geht es gegen TBS Pinneberg.

shz.de von
erstellt am 20.Sep.2013 | 16:00 Uhr

„Es war der Horror“, erzählt Thorsten Zessin von seinem Besuch beim Kieferchirurgen in Niendorf. Die Betäubung wirkte nicht, als der Trainer des Wedeler TSV zwei Weisheitszähne gezogen bekam. „Komplett durchgeschwitzt“ ließ Zessin die Prozedur über sich ergehen. „Hauptsache, wir bekommen am Sonntag nicht den Zahn von TBS gezogen“, scherzt er schon wieder.

Die Wedeler Landesliga-Fußballer sind das Überraschungsteam der Hammonia-Staffel. Nach nur einer Niederlage in sieben Partien gingen sie auf Tuchfühlung zum Titelfavoriten VfL 93, dem sie am sechsten Spieltag ein 2:2 abtrotzten.

Wehmütig verfolgte der noch zwei Partien gesperrte Stürmer Hendrik Ebbecke die Partie am Spielfeldrand. Für das Gastspiel beim von Zessin hoch geschätzten Tabellenneunten TBS Pinneberg stehen Felix Loyal und Mahmoud Djebbi als (Abwehr-)Alternativen parat. Zeitgleich tritt der VfL Pinneberg II als Gastgeber im Stadion I gegen Blau-Weiß 96 Schenefeld in Aktion. Ricky Voß, Sieg-Torschütze beim 1:0 gegen den HEBC, gehört nach kurzer Pause wegen einer Zerrung wieder dem Kader an. VfL-Coach Heiko Klemme lobt den Tempo-Fußball der Schenefelder, sieht sie in der Abwehr aber „anfällig“. Servus sagt in dieser Partie Blau-Weiß-Antreiber Gerrit Gomoll, der anschließend sein Studium in Wien antritt. Macht er das leise oder wie beim 1:1 gegen TBS mit einem Torerfolg?

Im Vergleich zu dieser Partie könnte Trainer Selcuk Turan wieder Timm Thau, Fabio Bandow und Ferdinand Adelmann einsetzen.

Der TSV Uetersen stimmte sich auf das Heimspiel gegen UH Adler mit einem 1:2 (1:1, Torschütze: Maik Stahnke) gegen den VfL Pinneberg ein. Für TSV-Trainer Peter Ehlers ist ein Sieg „Pflicht“.

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