Hammonia-Staffel : Wedeler TSV lässt nichts anbrennen

Anton Freundt (Wedeler TSV, links) im Anflug gegen Torwart Nick Gyateng  (TBS Pinneberg).
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Anton Freundt (Wedeler TSV, links) im Anflug gegen Torwart Nick Gyateng (TBS Pinneberg).

Plötzlich Tabellenführer: Nachdem die Konkurrenz am Wochenende patzte, steht das Team aus der Rolandstadt an der Spitze.

shz.de von
23. September 2013, 16:00 Uhr

Die Fußball-Fans können Wetten darauf riskieren: Aus Eckbällen und Freistößen des Mark Hinze werden diese Serie noch etliche Torerfolge des Wedeler TSV resultieren. Die 50. Minute auswärts gegen TBS Pinneberg war wieder so ein Moment, als der Gegner vor dieser Waffe kapitulierte. Hinze schlug einen Eckstoß von der rechten Seite in den Strafraum. Anton Freundt schraubte sich in einem Spielerpulk am höchsten und köpfte das 2:0 der Gäste. Ähnlich hatten die Wedeler schon das 2:1 gegen den VfL 93 erzielt, als Freundt den Eckball zwar verpasste, hinter ihm aber Christopher Dobirr lauerte.

Diesmal beschränkte sich Dobirr darauf, den „Laden dichtzuhalten“. Das frühe 1:0 von Felix Mühlich nach Hinzes Klasse-Vorarbeit zwang ja auch eher die Pinneberger als die Wedeler zu Aktivitäten. „Weil es aufgrund vieler Ausfälle keine effektive Vorbereitung war, hatte ich vor dem Anpfiff eigentlich kein gutes Gefühl. Dann aber haben wir nichts anbrennen lassen. An unserem Strafraum wusste TBS nicht mehr weiter“, freute sich Thorsten Zessin aus dem Trainerstab des TSV. Die in die Startaufstellung rotierten Mahmoud Ben Djebbi und Felix Loyal fügten sich nahtlos ein.

Zur Feier des Tages gönnte sich Zessin hinterher ein Bier, das er sich wegen Wunden im Zahnfleisch nach einer Operation eigentlich verkneifen wollte. Doch die Wedeler sind jetzt Tabellenführer der Hammonia-Staffel, nachdem der VfL 93 patzte. Das musste noch an Ort und Stelle unbedingt begossen werden.

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