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Fußball-Landesliga : Wedel setzt Höhenflug fort

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Tabellenzweiter feiert 4:0-Erfolg bei TBS Pinneberg. Aytac Erman trifft gegen Ex-Klub.

shz.de von
erstellt am 19.Okt.2015 | 16:00 Uhr

Die Landesliga-Fußballer von TBS Pinneberg standen im Regen. Beim 0:4 (0:3) gegen den Wedeler TSV boten sie keine Leistung, die für die bevorstehenden Schlüsselspiele in der Abstiegsfrage Mut macht. Von Anfang bis Ende weinte der Himmel dazu.

Die siegreichen Gäste aber umgibt gefühlt eitel Sonnenschein. In den zurückliegenden neun Partien ließen sie nur einmal (1:1 bei TuRa Harksheide) Federn. Eng mit dem Höhenflug ist der Name von Aytac Erman verbunden. Der frühere TBS-Stürmer erzielte an seiner ehemaligen Wirkungsstätte zwei Treffer und knipste diese Serie schon ein Dutzend Mal. „Aytac ist unser Faustpfand“, sagt WTSV-Trainer Heiko Barthel.

Das Toreschießen an der Müssentwiete bekam der Torgarant aber leicht gemacht. Nach einem Steilpass von Jan Eggers hatte er in der 14. Minute ebenso freie Bahn wie in der 28. Minute, als ein Freistoßball von TBS-Keeper Alper Yilmaz bei ihm landete. „Beim 0:1 tritt Berkay Kilinc am Ball vorbei“, ärgerte sich TBS-Trainer Bernhard Schwarz. Dann verursachte Ozan Mutlu auch noch einen Strafstoß an Hendrik Ebbecke, den Jan Eggers mit einem Antonin Panenka-„Gedächtnis-Lupfer“ zum 3:0 verwandelte. Als kleine Retourkutsche holte TBS-Kapitän Wojciech Krauze den Wedeler Spielmacher gleich darauf rustikal von den Beinen. Der Schiedsrichter zückte die Gelbe Karte. Unmittelbar vor dem Seitenwechsel hatten die Pinneberger noch Glück, dass Ferhan Aksoy den Ball nach einer Aktion Ebbeckes von der Torlinie schlug.

Bitter für TBS war, dass Aktivposten Hami Simsek verletzungsbedingt in der Kabine blieb. Routiniert hielten die Wedeler den Gegner nach der Pause in Schach. Pinneberger Spielkunst blitzte nur in der 48. Minute auf, als Diego Ballester-Martinez in Linksaußenposition zum Schuss kam, das Visier aber zu hoch einstellte. „Erfahrene Akteure wie die verletzten Madjid Albry und Norbert Graszl sind schwer zu ersetzen“, klagte Schwarz, der sich im Winter auf dem Spielermarkt umsehen will.

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