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Fußball-Landesliga : Wedel grollt, VfL II jubelt

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Die vom Abstieg bedrohte Pinneberger Zweite trotzt dem WTSV ein torloses Remis ab

Sebastian Krabbes schimpfte wie ein Rohrspatz. Dem Abwehrchef des Wedeler TSV erschloss sich nicht, warum der Unparteiische seinen Treffer in der 80. Minute zurückpfiff. Der Schiedsrichter hatte ein Wedeler Foul an Felix Rakus, Nachwuchskeeper beim VfL Pinneberg II, gesehen. „Quatsch. Der wurde von seinem eigenen Mann umgestoßen“, grollte Krabbes. Die Zweitvertretung der Pinneberger freute sich hingegen über ein 0:0 beim Tabellendritten. Ein wichtiger Punkt im Abstiegskampf der Landesliga-Hammonia.

Während die Gäste aus der Kreisstadt vier Akteure der VfL-Ersten (Werning, Brameier, Lühr, Borck) einsetzten, mussten die Wedeler ohne Aytac Erman auskommen. Für WTSV-Trainer Heiko Barthel spielte das jedoch keine Rolle. „Ich will nicht hören, dass wir mit ihm wahrscheinlich gewonnen hätten. Wir müssen in der Lage sein, auch ohne ihn ein Tor zu schießen.“ Die Gastgeber aber überboten sich im Auslassen der Torchancen.

Trainerkollege Patrick Bethke räumte ein, die ersten 25 Minuten nur mit einer Portion Glück überstanden zu haben. Lobend erwähnte er besagten Keeper Rakus, der den erkrankten Tim Brüggemann fehlerfrei ersetzte. Unterdessen bewies Bethke Mut, als er trotz vorheriger Gelb-Roter Karte für Sören Lühr die letzten zehn Minuten A-Junior Lennart Ristau als Linksverteidiger debütieren ließ. In der 85. Minute hätte Philipp Werning den Spielverlauf noch auf den Kopf stellen können, vergab aber nach einem Lattentreffer von Asan Saliev freistehend aus einem Meter Torentfernung.

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