Basketball : Wedel behält die Oberhand

Da geht’s lang: Rists Neuzugang Brandon Spearman war auf dem Feld überall zu finden.
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Da geht’s lang: Rists Neuzugang Brandon Spearman war auf dem Feld überall zu finden.

Rist-Basketballer entscheiden das Derby in Itzehoe für sich. Neuzugang Brandon Spearman überzeugt.

shz.de von
12. Januar 2015, 16:00 Uhr

Wedel | Die Pro B-Basketballer des SC Rist Wedel scheinen nach einer Schwächeperiode wieder in die Spur gefunden zu haben. Nach dem Vorwochen-Erfolg gegen Magdeburg verließen die von Headcoach Michael Claxton betreuten Spieler auch im Derby bei den Itzehoe Eagles das Parkett als Sieger. Mit 84:77 (42:45) behielten die Gäste die Oberhand.

„Ich hoffe, dass wir auf dieses Momentum aufbauen können. Wir spielen definitiv besser als noch vor einigen Wochen“, sagte Claxton. Der erst vor wenigen Tagen verpflichtete Brandon Spearman trumpfte in seiner ersten Partie für die Gelb-Grünen groß auf und war mit 20 Zählern erfolgreichster Korbwerfer. „Er war überall auf dem Feld zu finden und war gefühlt auch an jedem verloren geglaubten Ball noch irgendwie dran. Das war das hohe Level, was wir uns gewünscht haben“, lobte der 38-Jährigen den neuen Aufbau- und Flügelspieler.

In einem engen Spiel lagen die Risters zur Pause noch mit drei Punkten hinten. „Defensiv war das nicht wirklich eine gute Leistung, um ehrlich zu sein. Umso glücklicher bin ich, dass es offensiv dafür ordentlich lief“, so Claxton. Die Eagles holten sich insgesamt 16 Korbabpraller mehr als der SC Rist.

Die Schiedsrichter hatten bei dieser bissigen Partie, bei der es mit hoher Intensität hin und herging, alle Hände voll zu tun. Und wenn die Risters an die Freiwurflinie kamen, behielten sie fast immer die Nerven. 88 Prozent (23/26) der Versuche landeten im Korb. „Wir sind glücklich, dass wir der Derbysieger sind. Nun können wir uns ein, zwei Tage freuen, aber dann müssen wir auch wieder arbeiten“, schmunzelte der US-Amerikaner.

Zumal die Wedeler durch unnötige Fehler den Sieg noch in Gefahr brachten. Fünf Minuten vor dem Ende stand es nur noch 76:74 aus Wedeler Sicht. Es sollte aber zum zweiten Sieg in Serie reichen.

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