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Volleyball : Wechsel als dritte Auszeit

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

VfL Pinneberg benötigt beim 3:0 über Niendorf nur im dritten Satz taktische Finessen

shz.de von
erstellt am 30.Nov.2015 | 16:00 Uhr

Gewechselt hat Daniel Prade nur ein einziges Mal. Beim Stand von 22:23 im dritten Satz brachte er Bernd Lienau; Lars Rückborn durfte sich einen Ballwechsel ausruhen. Dabei zielte diese Aktion gar nicht auf eine Änderung im Spielsystem ab. „Ich musste das Spiel so unterbrechen, weil ich keine Auszeit mehr hatte“, erläuterte der Trainer des VfL Pinneberg nach dem – mit Ausnahme des dritten Satzes – lockeren 3:0-Erfolg (25:17, 25:15, 31:29) über den Tabellenletzten Niendorfer TSV.

In einen vierten Durchgang zu gehen wollten die Drittliga-Volleyballer in der heimischen Jahnhalle unbedingt vermeiden, denn aus dem eigenen Kader stand lediglich die erste Sechs plus Libero Christian Rieck auf dem Feld. Lienau spielt eigentlich mit der VfL-Zweiten in der Landesliga Hamburg, also drei Klassen tiefer. Maurice Camplair und Florian Krage sagten wegen anhaltender Knieprobleme ab, Florian Sievers fehlte ebenso wie Tobias Kranich und Johann Wolf.

Angesichts dieser personellen Engpässe war Prade voll des Lobes. „Sechs Punkte in einer Woche sind echt super“, sagte er und bezog das 3:0 des vergangenen Wochenende gegen die KMTV Eagles in dieses Urteil mit ein. Selbst mit der Rumpftruppe aber waren die Gäste aus Hamburg eigentlich kein Maßstab. Die Durchgänge eins und zwei holte der VfL im Schnelldurchgang. Danach sah es auch im dritten Satz aus, in dem die Hausherren 20:15 führten, als die Konzentration auf einmal nachließ. „Das ist leider ein häufiges Phänomen beim Volleyball, aber es war gut, dass sie sich rechtzeitig gefangen haben“, sagte Prade, der dazu seine zwei Auszeiten und eben den taktischen Wechsel Lienau/Rückborn benötigte. Aus der Mannschaft ragte Janosch Maas mit sechs direkten Blockpunkten heraus. „Er hat die Niendorfer reihenweise zur Verzweiflung gebracht“, sagte Prade.

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