Wattolümpiade : Von Kopf bis Fuß auf Schlick gestellt

Noch sind zumindest einige T-Shirts rot: Die Heidgrabener von Watt’n Schiet beim Handball im Elbe-Watt.
Noch sind zumindest einige T-Shirts rot: Die Heidgrabener von Watt’n Schiet beim Handball im Elbe-Watt.

Die Heidgrabener Handballer Watt’n Schiet verlieren im Viertelfinale der Wattolümpiade von Brunsbüttel

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10. Juli 2014, 16:13 Uhr

Sportliche Fortschritte registrierten die Heidgrabener Teilnehmer an der zehnten Wattolümpiade in Brunsbüttel. Die Elmshorner Nachbargemeinde war dieses Mal mit zwei Teams bei dem matschigen Spektakel im Schlick des Elbe-strands bei Ebbe vertreten: Die Schietwatter trafen nach 2013 erneut in ihrem Erstrundenspiel im „Wolliball“ auf die Titelverteidiger und Turnierausrichter, das Team Wattikan. Das zweite Heidgrabener Team mit dem Namen Watt’n Schiet trat im Handball an und kam bis ins Viertelfinale.

Im vergangenen Jahr hatten die Schietwatter mit extremem Gegenwind zu kämpfen, so dass sie kaum die Gelegenheit hatten den Ball auch nur bei der Angabe über das Netz zu spielen. Dieses Mal war es weniger windig und die Schietwatter agierten bei der Volleyball-Variante im knietiefen Watt erfolgreicher. Nicht zuletzt dank einer besseren Annahme gelang ihnen in der achtminütigen Spielzeit so mancher Spielzug. Schließlich reichte es aber nur für den K. o. mit 11:13 Punkten.

Watt’n Schiet traf in der ersten Handball-Runde auf die Mannschaft Ente, Ente, Ente, Ente, die bislang auf dem Turnier noch kein einziges Tor geworfen hatte. Nach dem 7:2-Sieg der Heidgrabener waren auch die Verlierer glücklich. Im zweiten Spiel ging es dann gegen die Seriensieger „Die tighten mopsgedackelten Watthunde“, einer Oberligamannschaft aus Süddeutschland ordentlich zur Sache. Es folgte in der körperbetonten Partie eine Niederlage mit 1:4 Toren. „Damit haben wir unser Ziel, nicht in der ersten Runde auszuscheiden auf alle Fälle erfüllt“, freute sich Heidgrabens Teamchefin Britta Hollander.

Für die Fußballer vom FC Schlammassel, die das siebte Mal dabei waren, gab es dagegen das erste Mal das Erstrundenaus. Sie hatten fünf Mal im Finale gestanden, mussten aber eingestehen, dass sie in den vergangenen beiden Jahren nachgelassen haben. „Die 1:2-Niederlage gegen die Schlickstones ging trotz einiger zweifelhafter Schiedsrichterentscheidungen – uns wurden zwei Tore nicht anerkannt – in Ordnung. Die jungen Burschen waren nicht untalentiert“, sagt Schlammassel-Mannschaftssprecher Heiko Böwig. „Es ist noch offen, ob wir nächstes Jahr wieder dabei sind. Das hängt davon ab, ob wir uns dafür verstärken können. Immerhin liegt unser Altersdurchschnitt ohne meinen 14-jährigen Sohn bei 45 Jahren.“

Die Teams

FC Schlammassel: Stephan Bolius, Bjarne Böwig, Florian Böwig, Heiko Böwig, Kay Chardony, Jörg Hansen, Siegfried Landmann, Thomas Schröder


Schietwatter: Flemming Behrmann, Harm Clasen, Christian Gumbrich, Britta Hollander, Max Hollander-Quast, Mette Hollander-Quast, Kai Osterloh, Hauke Reuss-Hennschen, Stefan Scharrlach, Clemens Stoldt, Denise Stoldt, Harald Tobies, Sönke Voss



Watt’n Schiet: Michael Behrmann, Sandra Gumbrich, Christoph Heinzel, Lothar Kahnert, Carola Mullin, Torsten Mullin, Silke Reuss-Hennschen, Andrea Scharrlach, Peter Timm, Thurid Timm

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