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Von Ballast befreit

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Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Fußball-Oberliga: Maurizio d’Urso (FCE) und die besondere Verbundenheit zum Oststeinbeker SV

shz.de von
erstellt am 21.Feb.2014 | 16:07 Uhr

Im Hinspiel war Maurizio D’Urso entscheidend mit daran beteiligt, dass der FC Elmshorn nach drei sieglosen Auftritten am vierten Spieltag der damals noch jungen Oberligasaison gegen den Oststeinbeker seinen ersten Dreier einfuhr. Sein Treffer in der 38. Minute zum 2:0 – zugleich der Endstand – hatte den Fußballern von der Wilhelmstraße doch ein gerütteltes Maß an Sicherheit eingeimpft. Die Führung hatte Jan-Henrik Kaetow erzielt.

Wie am 23. August so ist der FCE auch vor dem erneuten Aufeinandertreffen mit dem OSV (19 Uhr, Meesen) in der Situation, eine Negativserie beenden zu wollen. Diese umfasst gar sechs sieglose Oberligaspiele. Nur die Vorzeichen sind ganz andere: Die lange Winterpause und in Reza Khosravinejad ein neuer Trainer lassen einen Vergleich schwer zu. Und sicher ist: Es wird gespielt, da Oststeinbek am Meesen einen Kunstrasenplatz hat.

Auch für Maurizo D’Urso soll der Rückrunden-Endspurt ein Neuanfang sein. Während der Winterpause hatte sich der quirlige Offensivmann im Krankenhaus eine Titanplatte und sieben Schrauben, die bei der Operation einer früheren Sprunggelenksverletzung eingesetzt worden waren, entfernen lassen. Er war deshalb erst eine Woche später ins Training eingestiegen. „Ich wollte die OP eigentlich gleich nach dem letzten Punktspiel im Dezember machen lassen, musste diese aber wegen anderer Notfälle in den Januar verschieben“, sagte d’Urso.

Unters Messer legen wollte er sich aber unbedingt, denn die Schrauben im Gelenk hatten ihn zuletzt doch arg irritiert. Im Vergleich zum damaligen Eingriff, der ihn zu Victoria-Zeiten fast ein Jahr außer Gefecht gesetzt hatten, war es nur eine kurze Sache. Und der Ballast ist weg. So langsam kehren auch Kraft und Gefühl zurück. „Es ist natürlich noch nicht alles ganz weg, aber ich komme wieder in Form“, sagte der 23-Jährige.

Ein kurzfristig vereinbartes Testspiel bei der SV Lieth, das der FCE 7:1 auf dem Kunstrasen des Klaus-Waskow-Platzes gewann, verlief als letzter Härtetest zufriedenstellend. „Das tat gut. Ich habe 70 Minuten gespielt“, so d’Urso.

Auch Khosravinejad hat den Aufwärtstrend registriert. „Er ist schon in guter Form, aber noch nicht bei 100 Prozent“, sagte der FCE-Coach. Drei Tore und vier Vorlagen aus den bisher absolvierten 18 Oberligapartien sind sicher ausbaufähig.

„Ich hoffe, dass ich der Mannschaft weiter helfen kann. Wir müssen langsam mal wieder auf die Siegerstraße kommen“, sagt d’Urso, der einen Schub bei der Mannschaft ausgemacht hat, seitdem Khosravinejad das Sagen hat. „Er spricht viel mit uns Spielern und gibt gute Impulse“, lobt er.

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