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Handball : Vom Fechter lernen

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Bei der Trainerfortbildung in Elmshorn wurden auch neue Wege beschritten.

shz.de von
erstellt am 24.Okt.2013 | 16:00 Uhr

Handball gilt gemeinhin als rustikale Sportart, Fechten scheint da eher etwas für filigranere Typen zu sein. Gemeinsamkeiten Fehlanzeige? Weit gefehlt, meint Patrick Drefke vom Elmshorner Handball-Team. „Es gibt viele Parallelen zum Fechtsport, zum Beispiel Abstand halten“, sagt der Trainer der Hamburg-Liga-Frauen in seiner Funktion als Organisator des Handball-Symposiums.

Ein Referent bei der achten Auflage dieser Trainerfortbildung mit 75 Teilnehmern war daher der Elmshorner Degenfechter Gerald Hinz, der immer noch die schnellste Klinge der Stadt schwingt. Den weitaus größeren Teil des zweitägigen Seminars bestritt Klaus Feldmann, der seit vielen Jahren als Referent an die Krückau kommt.

„Schnelligkeit, Distanz und Antizipation im Fechten“ hat Hinz seine beiden Einheiten überschrieben. „Es war eine erstaunliche Abwechslung im Programm“, lobte Drefke, der wie viele Teilnehmer erstaunt feststellte: „Der theoretische Teil war spannender und interessanter als die Praxis.“ Diskussionen unter den Handballern und mit Hinz zeigten, dass das Thema ankam. Feldmann blieb dann lieber beim Handball allein: Taktik in Angriff und Abwehr. Als Sparringspartnerinnen standen an beiden Tagen Frauen des EHT bereit.

 

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