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Vom Aufsteiger zum Meister und zurück ins Mittelmaß

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Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

shz.de von
erstellt am 08.Jan.2014 | 16:00 Uhr

Als Helge Melzer im Mai 2012 Achim Hollerieth als Nachfolger des trotz des Aufstiegs in Oberliga geschassten Bert Ehm als Trainer an die Wilhelmstraße lotste, war das ein Coup, der Aufsehen erregte. Der frühere Profi und A-Lizenz-Inhaber hatte sich in Hamburg als Torhüter des FC St. Pauli (2003 bis 2006) einen Namen gemacht.

Der Erfolg folgte auf dem Fuße. Der Aufsteiger marschierte durchs Hamburger Oberhaus und sicherte sich mit Torjäger Jan Lüneburg, Mittelfeldmotor Thorben Reibe und Abwehrchef Dennis Gersdorf vorzeitig die Meisterschaft. Im Oddset-Pokal zog der Club ins Finale ein, wo er dem Regionalligisten SC Victoria nach Verlängerung 1:2 unterlag.

Diese Niederlage war der Knackpunkt, denn nur einen Tag später gab FCE-Präsident Melzer den Verzicht auf die Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur Regionalliga bekannt – ohne Rücksprache mit dem Trainer. Im Sommer verließen Leistungsträger wie Lüneburg (Eintracht Norderstedt), Reibe (VfL Pinneberg) oder Gersdorf (Spielertrainer der eigenen Zweiten) die Mannschaft. Von der Euphorie der Vorsaison ist seit August kaum noch etwas zu spüren. Einem durchwachsenen Saisonstart folgte zwar eine Serie von zehn Partien ohne Niederlage, doch nach sechs Spielen ohne Dreier rutschte der FCE in der Oberligatabelle auf Rang acht ab. Erster Gegner nach der Winterpause ist am Freitag, 14. Februar, der SV Rugenbergen. Das Hinspiel hatte der FCE in Bönningstedt 1:4 verloren.

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