Volleyball : Volleyballer scheitern wieder im Tiebreak – 2:3

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10. März 2014, 15:56 Uhr

„Der Niendorfer TSV war nicht unbezwingbar“, urteilte Volleyballtrainer Rüdiger Proske nach der 2:3-Tiebreak-Niederlage der Elmshorner Regionalligamänner in ihrem vorletzten Heimspiel der Saison. Proske hatte das Coaching beim Spiel gegen die Tabellendritten übernommen, während Spielertrainer Martin Stegemann das Zuspiel übernahme und – ungewohnt – sogar einmal zum Schmettern kam (Foto). „Martin wollte dieses Spiel unbedingt gewinnen und bat mich, deshalb auch bei den Auswechslungen nicht zu viel zu experimentieren.“ Eine Taktik, die beinahe aufging, letztlich aber an zu vielen Eigenfehlern der Elmshorner scheiterte.

Im ersten Satz begann der Gastgeber mit einer Schwächephase, berappelte sich aber und gewann den Durchgang mit 25:20. Ermutigt vom gelungenen Einstieg sangen die Wechselspieler der VGE zu Beginn des zweiten Satzes laute Anfeuerungslieder. Zwar liefen Stegmann und seine Mitspieler von Beginn an einem Rückstand hinterher, konnten aber bis zur ersten Auszeit der VGE (13:15) immer wieder aufholen. Doch nach der zweiten Auszeit (14:19) signalisierte die Körpersprache der Elmshorner, dass sie nicht mehr an den Satzerfolg glaubten. Die Lieder verstummten, das Lächeln verschwand aus den Gesichtern der Spieler auf dem Feld. Der Satz ging mit 25:18 an die Niendorfer. Auch im dritten (17:25) und zu Beginn des vierten Satzes zog der Niendorfer TSV routiniert sein Spiel durch. Erst nach der ersten Niendorfer Auszeit (9:7) leisteten die Elmshorner mehr Widerstand. Sie gingen 12:8 in Führung und ließen sich den Satz mit 25:13 nicht mehr nehmen. Im Tiebreak wechselten die Elmshorner mit einem 8:6-Vorsprung die Seiten, hatten danach bei einigen Spielzügen Pech und unterlagen schließlich mit 12:15. So urteilt auch Proske über den Spielausgang: „Wir haben Niendorf phasenweise unser Spiel aufgezwungen und im letzten Satz auf Augenhöhe gespielt. Letztlich lag das glücklichere Ende bei Niendorf. Wenn wir unsere Eigenfehlerquote senken, könnten wir in der Regionalliga gut mithalten.“ Anstelle des Klassenerhalts geht es jedoch für die VGE bei ihren drei letzten Spielen nur noch um Ergebniskosmetik. Die VGE bleibt weiter das Tabellen-Schlusslicht.

VG Elmshorn – Niendorfer TSV 2:3
1. Satz: 16:14, 19:19, 25:20

2. Satz: 0:2, 5:5, 13:15, 14:19, 16:21, 18:25

3. Satz: 6:3, 8:9, 9:11, 13:20, 17:22, 17:25

4. Satz: 5:6, 12:8, 16:10, 20:12, 25:13

5. Satz: 2:3, 8:6, 9:12, 12:15
VGE: Malte Gier, Thorge Jensen, Felix Jendrosch, David Jung, Marc Karu, Sebastian Kruse, Lars Peters, Jonas Reus, Torge Schuster, Gerrit Siems, Martin Stegemann, Matthias Wystrik

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