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Volleyballer rufen „Mission 199“ aus

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Volleyball: VfL Pinneberg will gegen Potsdam eine offene Rechnung begleichen und hofft beim letzten Heimspiel auf eine volle Jahnhalle

shz.de von
erstellt am 21.Feb.2014 | 16:00 Uhr

Im letzten Heimspiel der Saison haben sich die Drittliga-Volleyballer des VfL Pinneberg nochmal einiges vorgenommen. Mit einem Sieg könnte die Mannschaft endgültig dem Tabellenkeller entkommen und sich häuslich im Mittelfeld des Tableaus einrichten. Es geht mit Potsdam gegen einen direkten Tabellennachbarn, mit dem die Spieler von Trainer Joachim Müller nach der 0:3-Klatsche aus dem Hinspiel noch ein Hühnchen zu rupfen haben. Zum anderen will der VfL die altehrwürdige Jahnhalle beim letzten Heimspiel der Saison nochmal richtig zum Beben bringen und hofft deshalb am Sonnabend um 18 Uhr erneut auf großen Zuschauerandrang (Eintritt frei).

199 Zuschauer könnten auf der Tribüne Platz finden, bevor die Eingangstore geschlossen werden müssen. „Kämen mehr, bräuchten wir laut Liga-Vorschriften Brandschutzmaßnahmen, Sanitäter und was weiß ich noch alles“, erklärt Mittelblocker André Kulisch. „Deswegen haben wir die Mission 199 ausgerufen. Das wäre soweit ich weiß Ligarekord“, ergänzt er.

Um den Zuschauern das Spiel so schmackhaft wie möglich zu machen, werden auch die Cheerleader der Holm Panthers Extra-Auftritte haben – zum einen, um Fans und Spieler weiter anzutreiben, zum anderen aber auch als Generalprobe für die Deutschen Meisterschaften am Folgewochenende in Hamburg. „Die Topleistung neben dem Feld ist garantiert“, so Kulisch, „und wir werden alles dafür tun, diese auch auf dem Feld abzuliefern.“

Die Tendenz deutet auf jeden Fall in diese Richtung. Seit der Hinspielniederlage gegen Potsdam-Waldstadt hat der VfL in fünf von sechs Spielen gepunktet und die Leistung auf dem Feld ist kontinuierlich nach oben gegangen. Drei Spiele vor Saisonende ist zwar im besten Fall sogar noch der dritte Platz wie im Vorjahr drin – der Mannschaft geht es aber nicht um Zahlen.

„Wir wollen am Ende der Saison auf die Spiele zurückschauen und sagen: Das war das, was drin war und zufrieden mit uns sein. Ob das jetzt am Ende Platz drei oder Platz sechs ist, sei dann mal dahingestellt“, so Kulisch.

Das letzte Heimspiel wollen die VfLer auf jeden Fall nochmal zu einem Volleyballfest machen, erklärt Kulisch. „Denn danach müssen wir ja über ein halbes Jahr auf das nächste Heimspiel warten.“

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