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Fussball-Oberliga : Vier Tore wie aus dem Nichts

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Oberliga: FC Elmshorn unterlieg in Buchholz 1:5

shz.de von
erstellt am 22.Apr.2014 | 15:54 Uhr

Es war eines jener Spieler, von denen Trainer und Fans hinterher hoffen, es möge das einzige dieser Art für die nächste Ewigkeit gewesen sein. Mit anderen Worten: Die Reise in die Nordheide hätten sich die Oberligafußballer des FC Elmshorn gut und gerne sparen können. Sie kamen mit 1:5 (1:1) beim TSV Buchholz 08 unter die Räder. Zudem schaffte es der erst nach einer Stunde Spielzeit eingewechselte Frederic Sarpong es, sich innerhalb von zwei Minuten erst die Gelbe und dann die Gelb-Rote Karte von Schiedsrichter Jan-Erik Sternke abzuholen.

Spielentscheidend war der Platzverweis nicht mehr. Der Gastgeber führte zu diesem Zeitpunkt bereits 4:1. Der bis dahin leer ausgegangene Torjäger Arne Gillich nutzte lediglich das Mehr an Platz auf dem Feld, um Ole Springer zum fünf Mal dazu zu zwingen, den Ball aus dem Elmshorner Tornetz zu holen.

„Irgendwie sind die letzten vier Tore wie aus dem Nichts gekommen“, sagte FCE-Trainer Helge Melzer über die zweiten 45 Minuten. Auf jeder Position habe sich mal jemand einen Aussetzer geleistet – und die Buchholzer nutzten einen jeden eiskalt aus. Im Gegensatz zum FC Elmshorn, dem sein Trainer das Bemühen um eine Resultatsverbesserung zu keiner Phase der zweiten Spielhälfte absprach. Im Gegenteil: „Aus meiner Sicht haben wir in der ersten Halbzeit den schlechteren Fußball gespielt“, sagte Melzer.

Schlecht begann auch die Partie für die Grünen von der Krückau. An der Elfmeterwürdigkeit des Fouls von Kim Helmer nach nur drei Minuten an Buchholz’ André Müller wollte Melzer nicht deuteln, am Pfiff schon. „Es gab vorher eine klare Abseitsposition“, kritisierte er. Henrik Titze war’s egal. Der TSV-Schlussmann verlud Springer zum frühen Elmshorner Rückstand. Den glich Patrick Ziller mit seinem zweiten Saisontor erst kurz vor dem Seitenwechsel auf. Zwei vergebene Chancen später nahm dann das Elmshorner Unglück seinen Lauf. „Es kam alles zusammen, aber lieber einmal alles in einen Spiel als auf viele verteilt“, sagte Melzer, der danach für den Rest des Tages vom Fußball genug hatte – und damit glücklicher Weise auch das 1:3 des HSV in Bundesliga gegen Wolfsburg nicht mehr live verfolgte.

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