Fußball-Verbandsliga : VfR Horst zittert um Tim Jeske

Verbandsliga: Kein Sieger im Steinburg-Derby

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31. März 2014, 16:08 Uhr

92 Minuten lang hielt das Steinburg-Derby zwischen dem VfR Horst und dem TSV Lägerdorf in der Verbandsliga Süd-West, was es versprach: 300 Zuschauer sorgten für gute Stimmung außerhalb und „zwei spielstarke Mannschaften“ (VfR-Fußballobmann Manfred Atzmüller) für ein ansehnliches und spannendes Fußballspiel innerhalb des Platzes. Die tabellarischen Vorzeichen verliehen der Partie zudem noch zusätzliche Würze: Um nämlich auf Tuchfühlung mit der Tabellenspitze zu bleiben, benötigten beide Teams möglichst die volle Punkteausbeute – das Thema Aufstieg ist in Horst schließlich nicht mehr tabu (wir berichteten).

Den ersten Schritt hin zum Dreier machten jedoch die Gäste aus Lägerdorf, die nach 26 Minuten durch Björn Strüven in Führung gingen. Der VfR indes zeigte sich vom Rückstand unbeeindruckt und gestaltete die Partie weiter offen – jedoch vorerst ohne den erwünschten Torerfolg.

Dieser stellte sich erst nach dem Pausentee ein, als die Horster die Schlagzahl deutlich erhöhten. Jan Behrendt ließ die Horster Anhänger in der 56. Minute erstmals lautstark jubeln, ehe Tim Jeske die Zeichen rund 15 Minuten später mit seinem Treffer zum 2:1 gar auf Sieg stellte. Jeske (Lattentreffer) und Kevin Dittmann, der am TSV-Schlussmann scheiterte, verpassten es in der Folge jedoch, sämtliche Lägerdorfer Hoffnungen auf etwas Zählbares schon frühzeitig zu begraben und „so kam es, wie es kommen musste“, stellte Manfred Atzmüller nüchtern fest.

Der kurz zuvor eingewechselte Wladimir Jauk besorgte in der 83. Minute das 2:2, welches aus Horster Sicht leider auch den Endstand bedeutete. „Letztlich war es ein gerechtes Remis, weshalb wir damit dann auch leben können“, fasste Atzmüller zusammen.

Weitaus schwieriger leben können die Horster mit dem Ausscheiden von Führungsspieler Tim Jeske, der nach einem Zweikampf verletzt am Boden liegen blieb und von seinen Mitspielern herausgetragen werden musste (93.). Atzmüller ahnt bereits Böses: „Wahrscheinlich die Kreuzbänder und damit das Saisonaus. Enorm bitter.“ Endgültige Klarheit soll eine MRT-Untersuchung in dieser Woche bringen.

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