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Fußball : VfR Horst holt Jeske heim

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Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Wochenlang war Tim Jeske außen vor, schaute am Spielfeldrand nur zu, wenn andere Fußball spielten. Vorbei – ab sofort stürmt der 24-Jährige wieder im Trikot des VfR Horst.

shz.de von
erstellt am 04.Sep.2013 | 16:00 Uhr

Eine Last-Minute-Entscheidung. Bis zur letzten Sekunde hatten der FC Elmshorn, der Tim Jeske Ende Juli nach dem ersten Pokalspiel suspendiert hatte, und der VfR Horst um die Ablösesumme gefeilscht. Lange lagen die beiden Vereine weit auseinander, schien der Wechsel des „verlorenen Sohnes“ zurück an die Jahnstraße illusorisch.
 

Am Montag, dem letztmöglichen Wechseltermin, dann der Durchbruch. Nachdem am Sonntagabend finanzielle Einigung erzielt wurde, erhielt der VfR am Montagvormittag um 9.40 Uhr per Fax von FCE-Team-Manager Eugen Igel die Bestätigung der Vertragsauflösung. Zusammen mit der Freigabe vom Hamburger Fußball-Verband machte sich VfR-Vorstand Klaus Borkowski danach auf den Weg nach Kiel zum Schleswig-Holsteinischen Fußball-Verband.

Der Weg für einen Wechsel war frei – allerdings nicht so schnell, wie er auf Facebook vom VfR Horst verkündet wurde. Um 12.46 wurde dort die Rückkehr gepostet. „Das war verkehrt“, so VfR-Obmann Manfred Atzmüller, der offiziell noch länger warten musste – erst am späten Abend lag die Spielberechtigung vor.

Heißt: Bereits am Sonnabend beim TSV Gadeland wird Jeske erstmals für das Team von Trainer Lars Lühmann auf Torejagd gehen.

Sehr zur Freude von Borkowski, der sich gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen und dem Förderkreis für Jeskes Rückkehr stark gemacht hatte, und Obmann Atzmüller: „Wir sind alle froh und glücklich, dass Tim wieder bei uns ist. Eine tolle Sache, dass wir so langsam unsere Jungs wiederkriegen“, so Atzmüller, der hofft, dass nach Jan Behrendt, der im vergangenen Sommer zurückkam, und Jeske weitere Ex-Horster den Weg zurück an die Jahnstraße finden.

So wie der blonde Flügelflitzer, der seine Jugend beim VfR verbrachte, ehe es ihn 2009 für drei Jahre zum SV Henstedt-Ulzburg zog. Es folgte die Saison beim FC Elmshorn, den er mit 14 Toren zur Oberliga-Meisterschaft schoss. Nun ist er zurück in Horst, seiner familiären und sportlichen Heimat.

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